Schlagwort: Konfrontativ (Seite 2 von 5)

Light Speed Arena – Spielebewertung


🧭Übersicht

Das Publikum tobt, während der spannende Kampf in der Arena stattfindet. Wer wird die meisten Schiffe zerstören, die meisten Erze sammeln und wessen Heimatschiff überlebt. Dem Sieger ist Ruhm gewiss.


⚙️Spielmechanik

In Light Speed Arena platziert man gleichzeitig alle zehn Sekunden eins seiner acht Raumschiffe. Nachdem alle Raumschiffe platziert wurden, beginnt der Kampf. Wenn man gegnerische Schiffe zerstört, Erze abbaut und sein Mutterschiff überlebt, erhält man Punkte. Man sollte aber auch die Effekte der Asteroiden beachten. Wer die meisten Punkte erhält, gewinnt. Gewertet wird mit Hilfe einer App.


⭐️Unsere Bewertung⭐️

Zugänglichkeit: 🤩 sehr hoch – das Regelwerk ist sehr kurz und die App ist leicht zu bedienen

Interaktion: 🤩 sehr hoch – man muss genau darauf achten wie die Anderen legen

Spielspaß: 😄 hoch – ein gutes Spiel für zwischendurch

Wiederspielwert: 🤩 sehr hoch – kurz Spieldauer

Gestaltung: 😄 hoch – jedes Raumschiff sieht anders aus und die Asteroiden sind auch passend gestaltet


💬Familienmeinung

Hendrik: Mir gefällt das Spiel sehr. Bisher war ich Spielen mit App gegenüber meist skeptisch, aber die App bei Light Speed Arena funktioniert echt super.

Maja: Im Weltraum hört man keine Explosionen.

Josef: Mir gefällt die Idee mit Hilfe einer App zu werten sehr, weil es ohne sie fast unmöglich wäre.


❣️Gesamtbewertung

4 von 5 Meeples

Ein wirklich sehr schönes Spiel für zwischendurch. Die App funktioniert echt super und sorgt für eine kurze Spieldauer. Die verschiedenen Asteroiden bringen auch noch etwas Varianz ins Spiel. Alles in allem ein gutes Spiel, wenn man noch mal 10 Minuten Zeit hat.


ℹ️Spielinfos

•Name: Light Speed Arena

•Verlag: Tablescop, Pegasus Spiele

Autor: Leonardo Alese, Nestro Mangone, Tom Jolly, Emanuele Santellani, James Ernest

•Komplexität: 🧠

Alter: ab 8 Jahre

•Spieleranzahl: 2 – 4 (mit Erweiterungen bis zu 6) Spieler

Spieldauer: 10 Minuten

•Sprache: Deutsch, Englisch

🎲 Dune: Imperium – Spielbewertung

Der Spice-Flow zwischen Deckbuilding, Worker Placement und Intrigen

🧭 Übersicht

Einer der größten Namen im modernen Brettspiel und das völlig verdient.
Mit einem BGG-Rating von 8,4 und Platz 6 weltweit gehört Dune: Imperium zu den strategischen Schwergewichten der letzten Jahre.

Für mich persönlich begann der Weg nach Arrakis jedoch ganz woanders:
Der erste Dune-Roman liegt seit Jahren ungelesen im Regal, aber die neuen Filme haben mich komplett gecatcht. Zusammen mit Freunden aus dem DORF war es jedes Mal ein Pflichttermin: Burger, Bier, Oberhausen, Kino.
Inzwischen haben auch die Kinder die Filme gesehen und klar warten wir auf Teil 3.

Parallel dazu bin ich in Dune: Awakening auf dem PC eingestiegen.
Aber das ist eine andere Geschichte (ungefähr so sandig wie unsere halb weggewehte Basis nach dem Sommerurlaub).

Jetzt ging es endlich um das Brettspiel: Dune: Imperium.
Mit Marcel und Martin haben wir uns an einen Abend voller Karten, Agenten, Intrigen und Kämpfe gesetzt und es wurde ein großartiger Ausflug nach Arrakis.


⚙️ Spielmechanik – Deckbuilding trifft Worker Placement

Dune: Imperium ist eine elegante Mischung aus zwei Mechaniken, die für sich allein schon stark sind:

🟦 Deckbuilding

  • Jede Runde: Handkarten ziehen
  • Mit Karten Agenten platzieren
  • Restkarten am Ende für Kämpfe & Kartenkauf nutzen
  • Das Deck optimiert sich nach und nach zu einer gut geölten Maschine

🟧 Worker Placement

  • Agenten werden auf die begehrten Felder gesetzt
  • Manche Aktionen sind sofort weg, sobald ein anderer Spieler dort steht
  • Beliebte Felder: Wasser, Spice, Fraktionsfelder, Truppenrekrutierung

🟥 Konfliktrunden

In jeder Runde entscheidet eine Konfliktkarte, worum es geht: Siegpunkte, Ressourcen, Einfluss.
Und alle wollen natürlich die beste Position im Kampf.

🟪 Intrigenkarten

Das Salz in der Suppe oder das Spice in der Wüste.
Manchmal nur nett, manchmal spielentscheidend.


🧪 Unsere Partien – zwei Runden, zwei Geschichten

⚔️ Runde 1 – Diplomatie, Kampf & ein Atemlos-Finale

  • Hendrik: Count Ilban Richese → Ressourcenmaschine
  • Martin: Paul Atreides → perfekte Kartenvoraussicht
  • Marcel: Count Memnon Thorvald → aggressive Militärpräsenz

Ich habe jeden Kampf gesucht; was anfangs gut lief, aber irgendwann gingen mir Truppen und Ressourcen aus.
Martin konnte Atreides-typisch sauber planen.
Marcel spielte solide Militärstrategie.
Alles in allem: super Einstieg, sehr rund, sehr taktisch.


⚔️ Runde 2 – Der Atem des Spice & das große Finale

  • Hendrik: Paul Atreides
  • Martin: Count Ilban Richese
  • Marcel: Glossu “Beast” Rabban

Diese Runde war geprägt von:

  • massiver Spice-Förderung
  • kaum Wurmeinsatz
  • starkem Endgame-Fokus

Ich habe diesmal bewusst ruhiger gespielt, das Deck geschliffen und alles auf den letzten Kampf gesetzt.
Und dann kam der Moment:

Intrigenkarte + Diplomatie = Allianz-Wechsel in letzter Sekunde.
Genau das brachte den Sieg.

Spannung pur.


💬 Stimmen aus der Runde

Martin

„Es gibt Spiele, da merkt man schon beim Lesen der Regeln, dass sie genial sind.
Das war damals bei Dominion so und ganz klar auch bei Dune.“

Marcel

„Ich hatte klar das beste Deck.“ (Runde 1)
„Vielleicht hätte ich die Diplomatie-Karte nicht scrappen sollen…“ (Runde 2)

Hendrik

„Ein grandioser Mix aus Deckbuilding und Arbeiterplatzierung.
Und nein, der Spaß hat nichts damit zu tun, dass ich beide Runden gewonnen habe ;)“


⭐️ Unsere Bewertung

KategorieWertung
Zugänglichkeit🟡 Mittel – Einstieg okay, aber viele Symbole und Optionen
Interaktion🟢 Hoch – Blockieren, Kämpfen, Kartenauswahl, Intrigen
Spielspaß🟢 Sehr hoch – unfassbar befriedigend und abwechslungsreich
Wiederspielwert🟢 Extrem hoch – Leader, Decks, Konflikte, Strategien
Gestaltung🟡 solide – gute Illustrationen, funktional; kein Deluxe-Overload

❣️ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples

Ein thematisch dichtes, spannendes und perfekt austariertes Kennerspiel, das sowohl Deckbuilding-Fans als auch Worker-Placement-Liebhaber abholt.
Für uns ein Highlight und sicher nicht die letzte Partie. Für das Hügelzelterregal ist die Bestellung bereits raus.


ℹ️ Spieleinfos

  • Verlag: Dire Wolf
  • Designer: Paul Dennen
  • Spieltyp: Deckbuilding, Worker Placement, Konfliktspiel
  • Spielerzahl: 1–4
  • Dauer: 60–120 Min
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Sprache: DE/EN je nach Edition
  • BGG-Rating: 8,4

🧱 Vier Gewinnt auf 10 Metern – Freitauchen, Klassiker & Erinnerungen

🎬 Einleitung – Offtopic? Ja. Aber völlig im Rahmen.

Heute wird’s mal etwas anders hier auf Hügelzelter.de.
Denn manchmal stolpert man über ein Spiel an Orten, an denen man es wirklich nicht erwartet.
Zum Beispiel auf 10 Metern Tiefe, im Tauchbecken des Monte Mare Rheinbach.

Dort war ich mit Marcel zum Freitauchen unterwegs – und plötzlich stand es da:
Ein riesiges, massives Vier Gewinnt-Spielfeld am Boden des Beckens.
Natürlich haben wir spontan eine Runde angefangen. Wie sollte es anders sein.

Und da merkt man mal wieder:
Spieleklassiker begleiten einen durchs ganze Leben – sogar unter Wasser.


🌊 Freitauchen im Monte Mare – Rheinbach

Der Ausflug selbst war großartig:
Ein angenehm tiefes Becken, schöne Anlage und genug kleine Herausforderungen zum Durchtauchen.
Perfekt für ein paar entspannte Sessions – und fürs „Runterkommen“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich stehe nach wie vor bei 3:30 Minuten Statik, was okay ist, wenn man bedenkt, wie selten ich dazu komme.
Marcel hingegen hat sich mit 4:15 Minuten souverän abgesetzt.
Respekt, mein Freund – Herausforderung fürs nächste Mal ist gesetzt!

Zwischen Hindernissen, Abtauchen und Buddy-Checks dann diese Überraschung:
Ein riesiges Vier Gewinnt am Grund.
Natürlich haben wir es ausprobiert – abwechselnd runterzutauchen, einen Stein einzusetzen und wieder hoch.
Langsam, anstrengend und irgendwie herrlich absurd.


🫧 Vier Gewinnt – Unterwasser-Edition

Unter Wasser Vier Gewinnt zu spielen fühlt sich an wie:

  • ein Mix aus Konzentration, Atemtraining und leichter Orientierungslosigkeit
  • „Runter, Stein setzen, HOCH!“
  • strategisches Denken im 10-Sekunden-Takt

Es ist sicher nicht die effizienteste Art, ein Spiel zu spielen –
aber definitiv eine der ungewöhnlichsten.

Und überraschend spaßig.
Auch wenn wir es nicht bis zum bitteren Ende geschafft haben – irgendwann war klar:
Wir wollten tauchen, nicht knobeln.
Aber als Anekdote bleibt’s unvergesslich.


🎒 Vier Gewinnt in meinem Leben – kleine Zeitreise

Vier Gewinnt ist eines dieser Spiele, das dich über Jahrzehnte begleitet, selbst wenn du’s gar nicht aktiv sammelst.

🏫 1. Schulzeit – Das OG-Legacy-System

Auf einem unserer Schultische war damals ein Raster eingeritzt.
Man spielte mit Bleistift und Radiergummi.
100% analog, 0% Materialkosten –
und perfekt, um Unterrichtsstunden etwas… erträglicher zu machen.
Grüße an Moritz.

🎯 2. Familienversion mit bunten Bällen

Jahre später gab es eine physisch-aktive Variante:
Bunte Bälle aus wenigen Metern Entfernung in ein großes Raster werfen.
Ein Mix aus:

  • Geschick
  • Glück
  • und erstaunlich viel Taktik

Legendäre Nachmittage.

👨‍👩‍👧‍👦 3. Oberhausen – Familienduell gegen die Patentochter

Noch so eine aktive Version, diesmal in Oberhausen.
Die Familie meiner Patentochter hat uns sehr würdig Paroli geboten –
und wieder hat dieses simple Spiel für ein Lächeln bei allen gesorgt.

Man sieht:
Vier Gewinnt hat mehr Facetten als man denkt.


📊 Ein Blick auf den Klassiker – Fakten & Daten

Zur Einordnung hier ein kurzer Blick auf die offiziellen Infos:

  • Titel: Connect Four (1974)
  • Designer: Ned Strongin & Howard Wexler
  • Spieler: 2
  • Spielzeit: ~10 Minuten
  • Komplexität: 1,18 / 5
  • BGG-Rating: 5,0
  • Deutscher Verlag: Schmidt Spiele

Es gibt unzählige Adaptionen, darunter sogar moderne Neuinterpretationen und aktive Versionen.
Und jetzt auch: die Unterwasser-Edition von Rheinbach (inoffiziell).


🧊 Fazit – Vier Gewinnt geht immer

„Vier Gewinnt hat die niedrige 5,0 bei BGG nicht verdient.
Ein Klassiker, der mich schon mein ganzes Leben begleitet …
heute müssen die Kinder dann wohl doch noch mal ran an das Spiel ;)“


📸 PS: Monte Mare – wir melden uns

Wir schreiben die Betreiber an, um eventuell Fotomaterial nutzen zu dürfen.
Sobald wir eine Rückmeldung haben, ergänzen wir den Artikel.

Freundlicherweise wurde uns Bildmaterial zur Verfügung gestellt

❄️ Holiday in ICE Cinema of Dreams & IceCool – Ein Abend zwischen Showglitzer und Pinguinen

🎬 Holiday on Ice – Ein Ausflug mit der ganzen Hügelzelter-Redaktion

Heute stand ein Ausflug auf dem Programm, der mittlerweile fast schon Tradition hat: Holiday on Ice. Diesmal lief die Show unter dem Titel „Cinema of Dreams“ – und wieder einmal war es ein echtes Spektakel.

Mit dabei waren die gesamte Hügelzelter-Redaktion, die Großeltern und ein Publikum, das sich von Beginn an mitreißen ließ.

Wie gewohnt bot die Show eine Mischung aus Eiskunstlauf, Akrobatik, visuellen Effekten und einer charmanten Geschichte, die alles miteinander verbindet. Besonders schön war, wie über das Filmthema hinweg verschiedenste Tropes eingebaut wurden: Sci-Fi, Abenteuer, Romantik, Fantasy – jede Szene hatte ihren eigenen Stil, inklusive abwechslungsreicher Kostüme und Effekte.

Ein rundum gelungener Nachmittag.

🧊 Vom Eis zur Spielbox – mein Versuch mit IceCool

Nach so viel Eis und Bühnenmagie kam mir eine Idee: Warum nicht den Abend mit einem passenden Brettspiel ausklingen lassen?

IceCool lag thematisch natürlich nahe. Ein schnelles Schnippspiel mit Pinguinen, die durch eine Highschool flitzen, Fisch sammeln und versuchen, der Pausenaufsicht zu entkommen. Also aufgebaut, erklärt…

…und schon nach einer Runde war klar: Die Kinder sind wohl nicht mehr für diese Art Spiel zu begeistern…zumindest nicht in unserer Runde.

Die Hügelzelter-Fazitrunde

Josef:
„Ach Papa, warum hast du das denn nun aufgebaut? Danach tut mir höchstens der Finger vom Schnipsen weh.“

Johanna:
„Ich hätte echt mal Lust, das mal wieder mit den Cousins und Cousinen zu spielen.“

Hendrik:
„Ach, was war das ein Highlight, als die Kinder noch kleiner waren – 2018, also vor 7 Jahren.“

Und ja, irgendwie stimmt das. IceCool ist charmant, schnell erklärt und perfekt für jüngere Spieler. Vielleicht ist es wirklich wieder Zeit für eine Runde mit den jüngeren Nichten und Neffen.

🐧 IceCool – Kurzbewertung

  • Zugänglichkeit: 🟢 Sehr hoch
  • Interaktion: 🟡 Mittel – abhängig von Geschick und Stimmung
  • Spielspaß: 🟡 Gut – besonders mit Kindern
  • Wiederspielwert: 🟡 Okay – eher ein spontaner Spaß
  • Gestaltung: 🟢 Schön und liebevoll umgesetzt

Gesamtbewertung: 3 von 5 Meeples

ℹ️ IceCool – Spieleinfos

  • Name: ICECOOL
  • Designer: Brian Gomez
  • Artist: Reinis Pētersons
  • Publisher: Brain Games
  • Spielerzahl: 2–4
  • Spieldauer: ca. 30 Minuten
  • Alter: ab 6 Jahren
  • BGG-Rating: 6,8
  • Komplexität: 1.06 / 5
  • Besonderheit: Pinguine können springen – wirklich!

🎯 Fazit

Ein wunderbarer Familienausflug und ein thematisch perfekter Versuch, den Abend mit einem „Eis-Spiel“ ausklingen zu lassen. Auch wenn IceCool heute nicht richtig gezündet hat, bleibt es ein schönes Stück Familiengeschichte – und vielleicht landet es bald wieder auf dem Tisch, zusammen mit den jüngeren Nichten und Neffen.

🌩️ Weather Machine – Spielbewertung

🧭 Übersicht

Weather Machine gehört zu den komplexen Titeln von Vital Lacerda – und das will etwas heißen. Das Spiel erschien 2022 nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne, die über 1,18 Mio. USD einbrachte. Unsere erste Begegnung fand bereits im Januar 2024 statt, als wir bei Maria die vollständige Kickstarter-Deluxe-Version mit allen Premiumkomponenten gespielt haben. Vor allem die Metall-Zahnräder waren ein Highlight.

Im Mai 2025 konnte ich dann – zufällig über die Brettzeit-Community – ein eigenes Exemplar erwerben. Leider ohne die Premium-Zahnräder… und ja, ich vermisse sie jedes Mal. Seitdem wurde Weather Machine mehrfach bei uns gespielt: zu dritt (Hendrik, Maja, Josef) sowie in Zweierpartien zwischen Maja und Josef.

🌦️ Thema & Spielidee

In Weather Machine arbeiten wir in einem Forschungsteam unter Prof. Sêni Lativ, dessen Wettermaschine lokale Klimaphänomene manipulieren kann. Doch jede Wetterveränderung erzeugt anderswo einen gefährlichen Butterfly Effect. Die Aufgabe der Spieler: einen verbesserten Prototyp entwickeln, bevor die globalen Wetterbedingungen eskalieren.

“Natural disasters will soon be a thing of the past!”
– Professor Sêni Lativ

⚙️ Spielmechanik & Komplexität

Weather Machine ist Lacerda in Reinform: verzahnt, anspruchsvoll und gnadenlos planerisch. Jede Aktion beeinflusst mindestens zwei weitere Bereiche, falsche Schritte rächen sich schnell und effiziente Abläufe müssen über mehrere Züge hinweg geplant werden.

  • BGG-Komplexität: 4,56 / 5 – absolut nachvollziehbar
  • Spielgefühl: intensiv, verkopft, aber befriedigend
  • Josef: „So komplex ist es gar nicht…“
  • Realität: Doch. Es IST komplex.

Ein Spiel für volle Konzentration – nicht für den Feierabend. Und ja: Ich habe bisher noch kein einziges Mal gewonnen.

🖌️ Gestaltung & Material

Das Design stammt von Ian O’Toole und ist sofort erkennbar: klare Strukturen, harmonische Farben und hohe Übersichtlichkeit trotz enormer Informationsdichte.

Die Materialqualität ist – typisch Eagle-Gryphon Games – hervorragend. Double-Layer-Playerboards, satte Farben, robuste Marker und ein optimal genutzter Spielplan machen das Spiel optisch wie haptisch zu einem Erlebnis.

🔩 Die Sache mit den Metall-Zahnrädern…

Mein Exemplar kam ohne die berühmten Deluxe-Metallzahnräder der Kickstarter-Version. Und natürlich braucht niemand Metallzahnräder für ein Brettspiel… Aber ich will sie trotzdem. Sie klicken schöner. Sie fühlen sich wertiger an. Und sie passen einfach zu gut zur gesamten Wettermaschinen-Ästhetik.

Hinweis für Upgrader:
Bei Skellig Games kann man die Zahnräder für ca. 28,90 € nachkaufen (und das Basisspiel gleich mit). Wetten werden noch angenommen, wie lange meine Vernunft standhält, bis die Zahnräder auf dem Weg zu mir sind…

⭐ Unsere Bewertung ⭐

  • Zugänglichkeit: 🟡 gering bis mittel – hohe Einstiegshürde, aber logisch nach der ersten Partie
  • Interaktion: 🟢 hoch – gutes Timing ist entscheidend
  • Spielspaß: 🟢 sehr hoch – für Freunde komplexer Systeme
  • Wiederspielwert: 🟢 extrem hoch – jede Partie läuft anders
  • Gestaltung: 🟢 herausragend – O’Toole liefert wieder ab

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Haptisch, mechanisch und vom Anspruch her einfach perfekt. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde es deutlich häufiger auf den Tisch kommen.“

Maja:
„Gar nicht so schwer reinzukommen und super befriedigend, wenn man das System versteht und alle Züge vorausplant. Außerdem habe ich klar die meisten Runden gewonnen“

Josef:
„Gar nicht so komplex, wie alle sagen. Aber ohne volle Konzentration geht’s nicht.“

❣️ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples
Ein herausragendes Expertenspiel für Vielspieler und Lacerda-Fans. Nicht als Absacker geeignet – aber als intensives Strategiewerk fast unschlagbar.

ℹ️ Spieleinfos

  • Name: Weather Machine
  • Designer: Vital Lacerda
  • Artist: Ian O’Toole
  • Verlag: Eagle-Gryphon Games
  • Spieltyp: Expertenspiel / Worker Placement / Engine Building
  • Spielerzahl: 2–4
  • Spieldauer: 60–150 Minuten
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Erschienen: 2022
  • BGG-Komplexität: 4,56 / 5

🌲 Aspens – Erste Runden & Zwischenfazit (Teil 1)


🧭 Übersicht

Nach der Lieferung der Aspen-Crowdfunding-Edition konnten wir nun endlich tiefer in das Spiel eintauchen. Gespielt haben wir mehrere Runden der klassischen Variante – jene Version, die wir bereits auf der SPIEL 2025 angespielt hatten. Zusätzlich haben wir die erste Erweiterung „Wild Weather“ ausprobiert.

Und was soll ich sagen?
Aspens macht in jeder Runde Lust auf mehr.


🎲 Die klassischen Partien

Gleich drei Partien haben wir in der Basisversion gespielt – und alle drei hat Maja gewonnen.
Die dritte sogar sehr deutlich.
Ich selbst mache dafür aktuell entweder meine Taktik oder mein Würfelglück verantwortlich … vermutlich beides.

Trotzdem hatten wir enorm viel Spaß:

  • Die Entscheidungen zwischen Wachsen und Expandieren fühlen sich jedes Mal anders an.
  • Der Mix aus Planung & Zufallsfaktoren ist wirklich gelungen.
  • Und das Spieltempo bleibt angenehm flott.

🌦️ Erweiterung: Wild Weather

Direkt danach haben wir auch Wild Weather getestet – und diese Runde konnte ich immerhin für mich entscheiden.

Das Wetter bringt spürbar neue Elemente ins Spiel:
unvorhersehbare Impulse, neue Chancen, manchmal neue Risiken.
Das passt erstaunlich gut ins Grundsystem und ändert die strategischen Überlegungen gerade so viel, dass es frisch bleibt, aber nicht überfordert.


🛠️ Material & Verarbeitung

Ein Punkt bleibt absolut konstant: Die Qualität ist hervorragend.

  • Die Bäume wirken sogar detailreicher als auf der Verpackung.
  • Das Material der Erweiterungen ist ebenso hochwertig wie das Grundspiel.
  • Alles fühlt sich stabil, durchdacht und liebevoll produziert an.

Aspens sieht auf dem Tisch schlicht wunderschön aus.


🔍 Ausblick – „Ancient Artifacts“

Bevor der vollständige Testbericht erscheint (Teil 2), steht die zweite Erweiterung Ancient Artifacts an.
Die Regeln habe ich gerade gelesen – klingt nach mehr Tiefe, neuen Entscheidungen und zusätzlichen taktischen Möglichkeiten.

Wir werden diese Erweiterung in den kommenden Tagen testen, bevor wir ein abschließendes Gesamtfazit veröffentlichen.


❣️ Zwischenfazit

Aspens bestätigt bisher unseren ersten Eindruck von der Messe:
tolles Material, solide Mechanik, entspannter Spielfluss, viel taktisches Potenzial.

Das Spiel wird sicher dauerhaft bei uns einziehen – und wie es sich vollständig mit allen Modulen spielt, erfahrt ihr in Teil 2 unserer Rezension.

🌲 Aspens – Crowdfunding-Erfahrungsbericht


🧭 Übersicht

Das Warten hat ein Ende – heute, am 15. November 2025, ist mein Exemplar von Aspens angekommen.
Unterstützt habe ich die Kickstarter-Kampagne bereits am 14. Oktober 2024, und mit über 6.000 Unterstützern wurden dabei stolze 443.880 € eingesammelt.

Ich selbst bin mit dem All-In-Bundle (99 $) eingestiegen – preislich im moderaten Bereich, gerade für ein Crowdfunding-Projekt dieser Größe.
Warum genau ich eingestiegen bin? Gute Frage. Vermutlich, weil meine Tochter Maja Bäume liebt 🌳, und weil wir kurz zuvor auf der SPIEL 2024 schon ein anderes baumbasiertes Spiel – Forest of Pangaia – mitgenommen hatten.
Und vielleicht, weil gerade keine andere Kampagne lief … manchmal entscheidet der Bauch.


🌞 Das Spielkonzept

Aspens ist ein strategisches Zwei-Personen-Spiel von Neil Edwards und Luke Roberts, veröffentlicht von Ludivore Games.
Thematisch geht es darum, mit Hilfe von Sonne und Wind den eigenen Wald wachsen zu lassen – und dabei die perfekte Balance zwischen Wachstum und Expansion zu finden.

„Harness the wind and sun, and carefully balance growth with expansion to outgrow and outwit your loved ones.“

Jede Partie startet mit kleinen Setzlingen an Wasserfeldern. Dann entscheiden die Spieler, ob sie lieber in die Höhe wachsen oder in die Breite expandieren wollen.
Ein Sonnenwürfel bestimmt, welche Bäume gedeihen, während der Windwürfel die Richtung vorgibt, in der sich der Wald ausbreitet.
Dieses Wechselspiel aus Risiko, Planung und Timing macht den Reiz des Spiels aus – wer am Ende die meisten Felder kontrolliert, gewinnt.


🌿 Ersteindruck von der SPIEL 2025

Schon auf der SPIEL 2025 in Essen hatten wir Gelegenheit, Aspens zu testen – Maja und Maria gegeneinander, und Josef und ich in einer zweiten Runde.
Beide Partien waren spannend, eng und erstaunlich taktisch.

Die Macher von Ludivore Games waren vor Ort sehr freundlich, aber auch etwas zerknirscht, dass Backer ihre Exemplare noch nicht erhalten hatten, während auf der Messe schon erste Kopien verkauft wurden.
Das war nachvollziehbar – und ändert nichts daran, dass das Spiel bereits dort einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hat.

Als kleine Wiedergutmachung gab es Promokarten und eine Mini-Erweiterung, die ich heute gleich in meine Lieferung einsortiert habe.


📦 Lieferung & Inhalt

Das Paket kam in einwandfreiem Zustand an – ein schön gestalteter Karton mit klarer Struktur.
Das Material wirkt hochwertig, das Design ist stimmungsvoll, und die Komponenten (Holzteile, Würfel, Tableaus) machen direkt Lust auf den ersten Einsatz.

Besonders schön: Das All-In-Bundle enthält nicht nur das Grundspiel, sondern auch zusätzliche Module und die erwähnten SPIEL-Promos, die perfekt in die Box passen.


🎲 Ausblick

Direkt nach diesem Beitrag werden Maja und ich die erste Partie spielen – und wenn alles gut läuft, überzeuge ich vielleicht auch Anne und Josef, es mit der Erweiterung zu viert zu versuchen.

Ein Testbericht mit unserer vollständigen Spielebewertung folgt also in Kürze.


ℹ️ Kampagneninfos

KategorieInhalt
Name:Aspens
Designer:Neil Edwards, Luke Roberts
Verlag:Ludivore Games
Spieltyp:Strategie / Engine Builder / 2-Personen-Spiel
Spielerzahl:2 / 4 (mit Erweiterung)
Spieldauer:20–45 Minuten
Alter:ab 10 Jahren
Kampagnenstart:14. Oktober 2024
Finanzierung:443.880 € von 6.000+ Backern
Pledge:All-In-Bundle (99 $)
Erhalten am:15. November 2025
Sprache:Englisch
Bewertung (Erwartung):🌳 Erster Eindruck: sehr positiv – endgültiges Fazit nach den ersten Partien

💾 Counter-Strike – 25 Jahre Headshots und Freundschaft

🧭 Einleitung

Es gibt Spiele, die kommen und gehen – und dann gibt es Counter-Strike. Seit den Tagen von 1.6, Source und später CS:GO begleitet uns dieses Spiel – oder besser gesagt: das <DORF> – schon seit dem Studium.

Jeden Dienstag trifft sich die Truppe zum „Training“. Wobei das Wort Training ehrlich gesagt eher ein anderes Wort für „Abend mit Freunden, Reden, Lachen und ein paar gepflegte Runden Rats2“ ist.

Der Dienstag ist heilig. Und auch wenn es längst nicht mehr um Reaktionszeiten oder Rankings geht, sondern um den Austausch, das gemeinsame Lachen und etwas digitales Nostalgie-Gefühl – das Ritual bleibt.

🔫 Von der Beta bis heute

Counter-Strike feierte kürzlich seinen 25. Geburtstag. Je nachdem, wen man fragt, war das am 19. Juni 1999 (Veröffentlichung der ersten öffentlichen Beta als Half-Life-Mod) oder am 9. November 2000, dem Release von Counter-Strike 1.6.

Wie man’s dreht – wir waren von Anfang an dabei. Tatsächlich haben einige von uns schon in der Beta angefangen zu spielen – und seitdem nie ganz aufgehört.

Mittlerweile zeigen die Counter-Logs 1341 aufgezeichnete Stunden. Ob das wirklich alles ist, lässt sich schwer sagen, schließlich wurden damals die Zeiten ja noch nicht so genau erfasst. Aber sagen wir so: Nach bestem Wissen und Gewissen habe ich mir wohl eine Meinung gebildet.

🧨 RATS2 – unser digitales Wohnzimmer

Unsere Lieblingskarte? Ganz klar: Rats_2. Diese Map ist pure Nostalgie – winzige Küche, riesige Kämpfe, Burns Loch und Käsemschine. Und irgendwie passt das perfekt zu uns.

Hier haben wir unzählige Runden gespielt, unzählige Male verloren – und trotzdem immer gewonnen. Denn auf unserem privaten Server spielt ja nur das <DORF>. Und da gewinnt am Ende immer das <DORF>. 😉

🕹️ Warum das hier in unseren Blog gehört

Vielleicht fragt sich jemand, warum ausgerechnet ein Computerspiel im Brettspiel-Blog der Hügelzelter landet. Ganz einfach: Die Grenze zwischen digital und analog verschwimmt längst.

Viele unserer liebsten Brettspiele stammen ursprünglich aus dem digitalen Bereich – ob Frostpunk, The Witcher, Europa Universalis oder Slay the Spire. Und wenn ein Spiel es schafft, über zwei Jahrzehnte Freundschaften zu pflegen, dann gehört es auch hier erwähnt.

❣️ Fazit

Counter-Strike ist längst mehr als ein Spiel. Es ist ein Ritual. Eine Konstante. Ein Stück Freundschaft, das sich jeden Dienstagabend aufs Neue wiederholt.

Nach 25 Jahren darf man also ruhig mal Bilanz ziehen: 5 von 5 Meeples – oder Headshots, ganz wie man will.
Perfekt für den Spaß am Dienstag.

ℹ️ Spielinfos

Name:Counter-Strike 1.6
Entwickler:Valve / Minh „Gooseman“ Le, Jess Cliffe
Erstveröffentlichung:19. Juni 1999 (Beta) / 9. November 2000 (1.6)
Genre:Taktischer Ego-Shooter
Spielmodi:Multiplayer / Team vs. Team
Systeme:PC
Karte des Herzens:Rats_2
Besonderheit:Ursprünglich Half-Life-Mod, später eigenständiges Spiel
Bewertung:5 von 5 Meeples – zeitloser Klassiker

🎮 „Vom Headshot zum Meeple – wenn aus digitalen Klassikern Freundschaften werden.“

🏙️ Cities – Spielbewertung

🧭 Übersicht

Erstkontakt hatten wir mit Cities auf der SPIEL 2025 in Essen, wo wir das Spiel direkt am Stand testen konnten. Gespielt haben Maja, Josef, Maria und ich – und schon die erste Runde hat Lust auf mehr gemacht.

Heute folgte die zweite Partie – diesmal mit Anne, aber ohne Maria. Auch in kleinerer Besetzung funktioniert das Spiel hervorragend und bietet genau das, was der Titel verspricht: Städtebau in Kartenform – kompakt, taktisch und trotzdem entspannt.

Über acht Runden hinweg wählt man jeweils aus fünf Optionen, um seine eigene Stadt auszubauen: Grünanlagen, Seen, Wohnviertel, Geschäftsgebäude, Wahrzeichen und mehr. Neben den Bauplänen wählt man auch Aufgaben, die am Ende Punkte bringen – etwa für bestimmte Strukturen oder Anordnungen.

Besonders schön: Es gibt verschiedene Städte, die man entwickeln kann. Im Grundspiel sind bereits mehrere Varianten enthalten, und auf der Messe gab es als Promokarte zusätzlich die Stadt Hamburg – ein nettes Extra, das wir natürlich gleich mitgenommen haben.

⭐️ Unsere Bewertung ⭐️

  • Zugänglichkeit: 🟢 Hoch – Klare Regeln, intuitive Mechanik, schnell erklärt.
  • Interaktion: 🟡 Mittel – Jede*r baut seine eigene Stadt, aber das Vergleichen der Strategien macht Spaß.
  • Spielspaß: 🟡 Gut – Knifflige Entscheidungen, schöne Fortschrittskurve, aber kein Dauerbrenner.
  • Wiederspielwert: 🟡 Mittel – Durch wechselnde Städte und Aufgaben bleibt es abwechslungsreich, könnte aber langfristig etwas an Reiz verlieren.
  • Gestaltung: 🟢 Hoch – Wunderschön illustriert, stimmungsvoll und hochwertig produziert.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Ein cleveres Städtebauspiel – schnell gespielt, aber mit mehr Tiefe, als es auf den ersten Blick scheint.“

Maja:
„Ich finde es cool, dass jede Stadt anders ist. Außerdem habe ich schon zwei Mal gewonnen 😉“

Josef:
„Man muss schon aufpassen, was man baut. Wenn man die Aufgaben vergisst, verliert man schnell Punkte.“

Anne:
„Gefällt mir richtig gut – ruhig, planbar, aber trotzdem spannend bis zum Schluss.“

❣️ Gesamtbewertung

3,5 von 5 Meeples

Ein schön gestaltetes und taktisches Städtebauspiel, das durch seine Vielfalt an Stadtvarianten und Aufgaben immer wieder neue Kombinationen ermöglicht. Für Zwischendurch genau richtig – wir hoffen aber, dass es nicht am Ende doch nur im Regal einstaubt.

ℹ️ Spieleinfos

Name:Cities
Verlag:Devir Games (Deutsch: Kosmos)
Designer:Steve Finn, Phil Walker-Harding
Artist:Jorge Tabanera Redondo
Erschienen:2024
Spieltyp:Städtebau / Plättchenlegen / Aufgabenerfüllung
Spielerzahl:1–4
Spieldauer:ca. 30–45 Minuten
Alter:ab 10 Jahren
Sprache:Deutsch
Besonderheit:Mehrere Stadtvarianten, Promokarte „Hamburg“ (SPIEL 2025)

🎲 OROS – Spielbewertung

🧭 Übersicht

In OROS schlüpfen die Spieler in die Rollen von Göttern oder Halbgöttern, die Kontinente formen, Vulkane ausbrechen lassen und Berge erschaffen.
Klingt episch – und das ist es auch.

Das Spiel kombiniert Worker-Placement mit verschiebbaren Landschafts-Tiles:
Die Welt verändert sich ständig, und das erinnert tatsächlich ein wenig an „Das verrückte Labyrinth“.

Jeder Spieler platziert seine Götter-Meeples auf Aktionsfeldern, um Wissen zu sammeln, Landschaften zu verschieben, Vulkane zu aktivieren oder neue Inseln entstehen zu lassen. Ziel ist es, Weisheitspunkte zu sammeln und am Ende zum erleuchteten Gott aufzusteigen.


⚙️ Spielmechanik

  • Worker-Placement mit begrenztem Aktionsraum
  • Tile-Shifting: Landschaften lassen sich aktiv bewegen und verschmelzen zu Bergen
  • Wissenserwerb: durch Leisten-Fortschritt schaltet man stärkere Aktionen frei
  • Endbedingung: Erreichen der höchsten Weisheitsstufe

Das Besondere ist, wie sich das Spielbrett dynamisch verändert – die Welt ist im Fluss, wortwörtlich.


⭐️ Unsere Bewertung ⭐️

  • Zugänglichkeit: 🟡 Mittel – das Konzept ist originell, aber nach einer Runde sitzt alles.
  • Interaktion: 🟢 Hoch – man blockiert Felder, verschiebt Tiles und beeinflusst aktiv die Welt der anderen.
  • Spielspaß: 🟢 Hoch – thematisch dicht, spielmechanisch frisch.
  • Wiederspielwert: 🟢 Hoch – keine Partie verläuft gleich, jede Welt entsteht neu.
  • Gestaltung: 🟢 Sehr hoch – wertige Komponenten, durchdachtes Insert, stimmiges Design.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Das Spiel trifft genau unseren Geschmack – Workerplacement mit Kniff, tolles Material und schnell erklärt. Die Neopren-Map hätte es nicht gebraucht, aber die Collector’s Edition ist rundum gelungen.“

Maja:
„Ich finde die beweglichen Landschaften super! Es macht Spaß, die Welt so zu verschieben, dass alles passt.“

Josef:
„Ich mag, dass man hier wirklich planen muss, wie sich das Spielfeld verändert. Das ist anders als in anderen Workerplacement-Spielen.“

Anne:
„Ich bin kein Fan von Workerplacement. OROS ist schön gemacht, aber für mich bleibt es eher Beobachter-Spiel.“


❣️ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples

Ein herausragendes, originelles Worker-Placement-Spiel mit starker thematischer Einbindung und tollem Material. OROS ist für uns eines der Highlights der letzten Jahre – komplex genug für Strategen, aber zugänglich genug, um auch mal spontan auf den Tisch zu kommen.


ℹ️ Spieleinfos

  • Verlag: Aesc Games
  • Autor: Brandt Brinkerhoff
  • Erscheinungsjahr: 2023
  • Spieltyp: Worker-Placement / Tile-Shifting / Engine-Builder
  • Spielerzahl: 1–4
  • Spieldauer: 60–120 Minuten
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Sprache: DE (Collector’s Edition)
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