Kategorie: Spielbewertungen (Seite 3 von 7)

🎲 Dune: Imperium – Spielbewertung

Der Spice-Flow zwischen Deckbuilding, Worker Placement und Intrigen

🧭 Übersicht

Einer der größten Namen im modernen Brettspiel und das völlig verdient.
Mit einem BGG-Rating von 8,4 und Platz 6 weltweit gehört Dune: Imperium zu den strategischen Schwergewichten der letzten Jahre.

Für mich persönlich begann der Weg nach Arrakis jedoch ganz woanders:
Der erste Dune-Roman liegt seit Jahren ungelesen im Regal, aber die neuen Filme haben mich komplett gecatcht. Zusammen mit Freunden aus dem DORF war es jedes Mal ein Pflichttermin: Burger, Bier, Oberhausen, Kino.
Inzwischen haben auch die Kinder die Filme gesehen und klar warten wir auf Teil 3.

Parallel dazu bin ich in Dune: Awakening auf dem PC eingestiegen.
Aber das ist eine andere Geschichte (ungefähr so sandig wie unsere halb weggewehte Basis nach dem Sommerurlaub).

Jetzt ging es endlich um das Brettspiel: Dune: Imperium.
Mit Marcel und Martin haben wir uns an einen Abend voller Karten, Agenten, Intrigen und Kämpfe gesetzt und es wurde ein großartiger Ausflug nach Arrakis.


⚙️ Spielmechanik – Deckbuilding trifft Worker Placement

Dune: Imperium ist eine elegante Mischung aus zwei Mechaniken, die für sich allein schon stark sind:

🟦 Deckbuilding

  • Jede Runde: Handkarten ziehen
  • Mit Karten Agenten platzieren
  • Restkarten am Ende für Kämpfe & Kartenkauf nutzen
  • Das Deck optimiert sich nach und nach zu einer gut geölten Maschine

🟧 Worker Placement

  • Agenten werden auf die begehrten Felder gesetzt
  • Manche Aktionen sind sofort weg, sobald ein anderer Spieler dort steht
  • Beliebte Felder: Wasser, Spice, Fraktionsfelder, Truppenrekrutierung

🟥 Konfliktrunden

In jeder Runde entscheidet eine Konfliktkarte, worum es geht: Siegpunkte, Ressourcen, Einfluss.
Und alle wollen natürlich die beste Position im Kampf.

🟪 Intrigenkarten

Das Salz in der Suppe oder das Spice in der Wüste.
Manchmal nur nett, manchmal spielentscheidend.


🧪 Unsere Partien – zwei Runden, zwei Geschichten

⚔️ Runde 1 – Diplomatie, Kampf & ein Atemlos-Finale

  • Hendrik: Count Ilban Richese → Ressourcenmaschine
  • Martin: Paul Atreides → perfekte Kartenvoraussicht
  • Marcel: Count Memnon Thorvald → aggressive Militärpräsenz

Ich habe jeden Kampf gesucht; was anfangs gut lief, aber irgendwann gingen mir Truppen und Ressourcen aus.
Martin konnte Atreides-typisch sauber planen.
Marcel spielte solide Militärstrategie.
Alles in allem: super Einstieg, sehr rund, sehr taktisch.


⚔️ Runde 2 – Der Atem des Spice & das große Finale

  • Hendrik: Paul Atreides
  • Martin: Count Ilban Richese
  • Marcel: Glossu “Beast” Rabban

Diese Runde war geprägt von:

  • massiver Spice-Förderung
  • kaum Wurmeinsatz
  • starkem Endgame-Fokus

Ich habe diesmal bewusst ruhiger gespielt, das Deck geschliffen und alles auf den letzten Kampf gesetzt.
Und dann kam der Moment:

Intrigenkarte + Diplomatie = Allianz-Wechsel in letzter Sekunde.
Genau das brachte den Sieg.

Spannung pur.


💬 Stimmen aus der Runde

Martin

„Es gibt Spiele, da merkt man schon beim Lesen der Regeln, dass sie genial sind.
Das war damals bei Dominion so und ganz klar auch bei Dune.“

Marcel

„Ich hatte klar das beste Deck.“ (Runde 1)
„Vielleicht hätte ich die Diplomatie-Karte nicht scrappen sollen…“ (Runde 2)

Hendrik

„Ein grandioser Mix aus Deckbuilding und Arbeiterplatzierung.
Und nein, der Spaß hat nichts damit zu tun, dass ich beide Runden gewonnen habe ;)“


⭐️ Unsere Bewertung

KategorieWertung
Zugänglichkeit🟡 Mittel – Einstieg okay, aber viele Symbole und Optionen
Interaktion🟢 Hoch – Blockieren, Kämpfen, Kartenauswahl, Intrigen
Spielspaß🟢 Sehr hoch – unfassbar befriedigend und abwechslungsreich
Wiederspielwert🟢 Extrem hoch – Leader, Decks, Konflikte, Strategien
Gestaltung🟡 solide – gute Illustrationen, funktional; kein Deluxe-Overload

❣️ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples

Ein thematisch dichtes, spannendes und perfekt austariertes Kennerspiel, das sowohl Deckbuilding-Fans als auch Worker-Placement-Liebhaber abholt.
Für uns ein Highlight und sicher nicht die letzte Partie. Für das Hügelzelterregal ist die Bestellung bereits raus.


ℹ️ Spieleinfos

  • Verlag: Dire Wolf
  • Designer: Paul Dennen
  • Spieltyp: Deckbuilding, Worker Placement, Konfliktspiel
  • Spielerzahl: 1–4
  • Dauer: 60–120 Min
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Sprache: DE/EN je nach Edition
  • BGG-Rating: 8,4

🧱 Vier Gewinnt auf 10 Metern – Freitauchen, Klassiker & Erinnerungen

🎬 Einleitung – Offtopic? Ja. Aber völlig im Rahmen.

Heute wird’s mal etwas anders hier auf Hügelzelter.de.
Denn manchmal stolpert man über ein Spiel an Orten, an denen man es wirklich nicht erwartet.
Zum Beispiel auf 10 Metern Tiefe, im Tauchbecken des Monte Mare Rheinbach.

Dort war ich mit Marcel zum Freitauchen unterwegs – und plötzlich stand es da:
Ein riesiges, massives Vier Gewinnt-Spielfeld am Boden des Beckens.
Natürlich haben wir spontan eine Runde angefangen. Wie sollte es anders sein.

Und da merkt man mal wieder:
Spieleklassiker begleiten einen durchs ganze Leben – sogar unter Wasser.


🌊 Freitauchen im Monte Mare – Rheinbach

Der Ausflug selbst war großartig:
Ein angenehm tiefes Becken, schöne Anlage und genug kleine Herausforderungen zum Durchtauchen.
Perfekt für ein paar entspannte Sessions – und fürs „Runterkommen“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich stehe nach wie vor bei 3:30 Minuten Statik, was okay ist, wenn man bedenkt, wie selten ich dazu komme.
Marcel hingegen hat sich mit 4:15 Minuten souverän abgesetzt.
Respekt, mein Freund – Herausforderung fürs nächste Mal ist gesetzt!

Zwischen Hindernissen, Abtauchen und Buddy-Checks dann diese Überraschung:
Ein riesiges Vier Gewinnt am Grund.
Natürlich haben wir es ausprobiert – abwechselnd runterzutauchen, einen Stein einzusetzen und wieder hoch.
Langsam, anstrengend und irgendwie herrlich absurd.


🫧 Vier Gewinnt – Unterwasser-Edition

Unter Wasser Vier Gewinnt zu spielen fühlt sich an wie:

  • ein Mix aus Konzentration, Atemtraining und leichter Orientierungslosigkeit
  • „Runter, Stein setzen, HOCH!“
  • strategisches Denken im 10-Sekunden-Takt

Es ist sicher nicht die effizienteste Art, ein Spiel zu spielen –
aber definitiv eine der ungewöhnlichsten.

Und überraschend spaßig.
Auch wenn wir es nicht bis zum bitteren Ende geschafft haben – irgendwann war klar:
Wir wollten tauchen, nicht knobeln.
Aber als Anekdote bleibt’s unvergesslich.


🎒 Vier Gewinnt in meinem Leben – kleine Zeitreise

Vier Gewinnt ist eines dieser Spiele, das dich über Jahrzehnte begleitet, selbst wenn du’s gar nicht aktiv sammelst.

🏫 1. Schulzeit – Das OG-Legacy-System

Auf einem unserer Schultische war damals ein Raster eingeritzt.
Man spielte mit Bleistift und Radiergummi.
100% analog, 0% Materialkosten –
und perfekt, um Unterrichtsstunden etwas… erträglicher zu machen.
Grüße an Moritz.

🎯 2. Familienversion mit bunten Bällen

Jahre später gab es eine physisch-aktive Variante:
Bunte Bälle aus wenigen Metern Entfernung in ein großes Raster werfen.
Ein Mix aus:

  • Geschick
  • Glück
  • und erstaunlich viel Taktik

Legendäre Nachmittage.

👨‍👩‍👧‍👦 3. Oberhausen – Familienduell gegen die Patentochter

Noch so eine aktive Version, diesmal in Oberhausen.
Die Familie meiner Patentochter hat uns sehr würdig Paroli geboten –
und wieder hat dieses simple Spiel für ein Lächeln bei allen gesorgt.

Man sieht:
Vier Gewinnt hat mehr Facetten als man denkt.


📊 Ein Blick auf den Klassiker – Fakten & Daten

Zur Einordnung hier ein kurzer Blick auf die offiziellen Infos:

  • Titel: Connect Four (1974)
  • Designer: Ned Strongin & Howard Wexler
  • Spieler: 2
  • Spielzeit: ~10 Minuten
  • Komplexität: 1,18 / 5
  • BGG-Rating: 5,0
  • Deutscher Verlag: Schmidt Spiele

Es gibt unzählige Adaptionen, darunter sogar moderne Neuinterpretationen und aktive Versionen.
Und jetzt auch: die Unterwasser-Edition von Rheinbach (inoffiziell).


🧊 Fazit – Vier Gewinnt geht immer

„Vier Gewinnt hat die niedrige 5,0 bei BGG nicht verdient.
Ein Klassiker, der mich schon mein ganzes Leben begleitet …
heute müssen die Kinder dann wohl doch noch mal ran an das Spiel ;)“


📸 PS: Monte Mare – wir melden uns

Wir schreiben die Betreiber an, um eventuell Fotomaterial nutzen zu dürfen.
Sobald wir eine Rückmeldung haben, ergänzen wir den Artikel.

Freundlicherweise wurde uns Bildmaterial zur Verfügung gestellt

🔺 Slay the Spire: The Board Game – Hügelzelter-Spielbewertung

November 2025 / Hendrik / Spielebewertungen

🧭 Übersicht

Manchmal liest man eine Empfehlung, die einfach hängen bleibt. Bei Slay the Spire: The Board Game war es für uns der Podcast „Brettzeit“. Paul und Nick – eigentlich nicht dafür bekannt, kooperative Dungeon-Crawler mit Deckbuilding-Fokus in den Himmel zu loben – waren unerwartet begeistert. Und genau dieser ungewöhnliche Enthusiasmus hat uns sofort neugierig gemacht.

Als wir das Spiel dann auf der SPIEL in Essen angespielt haben (englische Version, Premium-Matte, viel Platz), war ziemlich schnell klar: Das Ding zieht ein. Und zwar sofort.

Am Ende wurde es die deutsche Basis-Version. Ausnahmsweise ohne Neopren-Matte – und, Überraschung: Wir haben sie zu Hause nicht vermisst.

🧩 Das Spielgefühl – Deckbuilding trifft Koop trifft Rogue-Lite

Slay the Spire ist ein kooperativer Dungeon-Crawler mit Deckbuilding, der sich extrem taktisch, aber gleichzeitig angenehm leichtgängig spielt.

Jeder Charakter spielt sich völlig anders:

  • Ironclad – schwere Treffer, Selbstheilung
  • Silent – Gift, Kombos, viele kleine Angriffe
  • Defect – Orbs, Positionierung, Timing
  • Watcher – riskante Haltungswechsel mit hohem Risiko/Ertrag

Schon im Brettspiel entsteht ein echtes PC-Feeling: Karten ziehen, Karten ausspielen, Energie verwalten, Relikte einsammeln, Bosse legen – es ist verblüffend, wie nah die Umsetzung am digitalen Original ist.

Und das gilt selbst für die kleinen Dinge:

  • Wie Schaden berechnet wird
  • Wie Upgrades funktionieren
  • Wie sich ein Deck im Lauf des Runs immer runder anfühlt
  • Wie wichtig es ist, „schlechte“ Karten loszuwerden

🏆 Überraschung Nr. 1 – unsere Runs

Wir haben beim ersten Run direkt alle drei Akte geschafft und alle drei Bossmonster gelegt.
Und nein, wir haben nicht geschummelt.

Run 2: wieder Sieg.
Run 3: wieder Sieg.

Nach nur drei vollständigen Runs waren wir im Brettspiel im Prinzip schon im New Game Plus; also dort, wo neue Karten freigeschaltet werden, zusätzliche Optionen entstehen und das Spiel neue Herausforderungen anbietet.

Ob wir einfach gut waren oder der Einstieg gnädig ist, sei dahingestellt. Motiviert hat es uns auf jeden Fall.

🧠 Meta-Progression – leichter Legacy-Effekt, der funktioniert

Das Brettspiel hat eine kleine, aber sehr schöne Form von Meta-Fortschritt:

  • Besiegt man Bosse, kommen neue Karten in den allgemeinen Pool.
  • Einige Karten lassen sich upgraden, indem man sie im Sleeve dreht.
  • Weitere Herausforderungen verlangen, dass man sich im übertragenen Sinn „eine Hand auf den Rücken bindet“ – schwierigere Bedingungen, neue Ziele.

Besonders gut: Diese Meta-Schicht ist schnell, zugänglich und stört nicht den Spielfluss. Sie liefert ein leichtes Legacy-Gefühl, aber ohne Zerstörung, ohne Aufkleber, ohne Reue.

🃏 Sleeves als Mechanik – ungewohnt und clever

Wir hatten das erste Mal Sleeves, die gameplay-relevant sind. Ein Upgrade bedeutet: Karte einfach umdrehen und plötzlich:

  • mehr Schaden,
  • andere Effekte,
  • neue Synergien mit Relikten und anderen Karten.

Das fühlt sich logisch, elegant und überraschend spaßig an. Es verstärkt das Gefühl, dass das eigene Deck wirklich wächst und sich nicht nur numerisch „verbessert“.

🎮 Mini-Abstecher: Das PC-Spiel

Zum Vergleich habe ich kurz in die digitale Vorlage hineingespielt. Es war tatsächlich mein erstes Mal im PC-Spiel, vorher kannte ich nur Berichte und Screenshots.

Erster Eindruck:

  • Ja, es ist ein Kartenspiel: rundenbasiert, sehr nah am Brettspiel.
  • Ich habe den Ironclad gewählt, wie am Tisch und sofort viele Karten wiedererkannt.
  • Die Art, wie die Upgrades und Relikte funktionieren, ist extrem nah an der Brettspielumsetzung.
  • Der Computer vereinfacht einiges (z.B. Berechnungen, Zurücksetzen), aber das Grundgefühl bleibt erstaunlich gleich.

Spannend ist, dass sich das Ganze fast „verkehrt herum“ anfühlt: Als wäre das Brettspiel zuerst da gewesen. Das digitale Spiel wirkt im Kern wie ein bereits existierendes Brettspiel mit Automatisierung.

Zur Metaprogression im Digitalspiel kann ich nach 5 Minuten ehrlicherweise noch nichts Seriöses sagen; aber der erste Eindruck ist: auch hier sehr motivierend.

Skala: Wie sehr hat mich der kurze Ausflug gepackt?
6 von 10 – ich bin beim Schreiben zweimal zurückgekehrt, bleibe aber vorerst lieber beim Brettspiel.

Ein ausführlicher Vergleich „Digital vs. Analog“ wäre spannend – das heben wir uns vielleicht für später auf. Vielleicht ist das auch ein Thema, das die Community häufiger sehen möchte.

⭐ Unsere Bewertung ⭐

  • Zugänglichkeit: 🟢 Gut – Deckbuilding-typische Einstiegshürde, aber sehr klar strukturiert.
  • Interaktion: 🟢 Hoch – kooperativ, viel Abstimmung, trotzdem spielt jeder sein eigenes Deck.
  • Spielspaß: 🟢 Sehr hoch – starke Synergien, Erfolgserlebnisse, spannende Entscheidungen.
  • Wiederspielwert: 🟢 Extrem hoch – vier Klassen, viele Relikte, variable Runs.
  • Gestaltung: 🟢 Klar und funktional – gute Lesbarkeit, stimmige Optik.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Toll, wie vertraut sich das Deckbuilding anfühlt. Und diese Upgrades im Sleeve… großartige Idee!“

Maja:
„Einer meiner Lieblings-Deckbuilder dieses Jahr. Besonders mit Silent macht es richtig Laune.“

Josef:
„Ich mag, dass wir kooperativ spielen – aber trotzdem jeder versucht, sein Deck optimal zu bauen.“

❣️ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples
Ein Brettspiel, das die Magie des digitalen Originals auf außergewöhnlich elegante Weise einfängt. Motivierend, zugänglich und voll kleiner „Aha“-Momente. Wir kommen definitiv zurück an den Spire.

ℹ️ Spieleinfos

  • Name: Slay the Spire: The Board Game
  • Designer: Gary Dworetsky, Anthony Giovannetti, Casey Yano
  • Artist: Bruce Brenneise, Jose David Lanza Cebrian, Anailis Dorta
  • Publisher: Contention Games
  • Spieltyp: Kooperativer Deckbuilder / Rogue-Lite / Dungeon-Crawler
  • Spielerzahl: 1–4
  • Spieldauer: 30–150 Minuten
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Komplexität: 2,91 / 5
  • BGG-Rating: 8,7
  • Erscheinungsjahr: 2024

❄️ Holiday in ICE Cinema of Dreams & IceCool – Ein Abend zwischen Showglitzer und Pinguinen

🎬 Holiday on Ice – Ein Ausflug mit der ganzen Hügelzelter-Redaktion

Heute stand ein Ausflug auf dem Programm, der mittlerweile fast schon Tradition hat: Holiday on Ice. Diesmal lief die Show unter dem Titel „Cinema of Dreams“ – und wieder einmal war es ein echtes Spektakel.

Mit dabei waren die gesamte Hügelzelter-Redaktion, die Großeltern und ein Publikum, das sich von Beginn an mitreißen ließ.

Wie gewohnt bot die Show eine Mischung aus Eiskunstlauf, Akrobatik, visuellen Effekten und einer charmanten Geschichte, die alles miteinander verbindet. Besonders schön war, wie über das Filmthema hinweg verschiedenste Tropes eingebaut wurden: Sci-Fi, Abenteuer, Romantik, Fantasy – jede Szene hatte ihren eigenen Stil, inklusive abwechslungsreicher Kostüme und Effekte.

Ein rundum gelungener Nachmittag.

🧊 Vom Eis zur Spielbox – mein Versuch mit IceCool

Nach so viel Eis und Bühnenmagie kam mir eine Idee: Warum nicht den Abend mit einem passenden Brettspiel ausklingen lassen?

IceCool lag thematisch natürlich nahe. Ein schnelles Schnippspiel mit Pinguinen, die durch eine Highschool flitzen, Fisch sammeln und versuchen, der Pausenaufsicht zu entkommen. Also aufgebaut, erklärt…

…und schon nach einer Runde war klar: Die Kinder sind wohl nicht mehr für diese Art Spiel zu begeistern…zumindest nicht in unserer Runde.

Die Hügelzelter-Fazitrunde

Josef:
„Ach Papa, warum hast du das denn nun aufgebaut? Danach tut mir höchstens der Finger vom Schnipsen weh.“

Johanna:
„Ich hätte echt mal Lust, das mal wieder mit den Cousins und Cousinen zu spielen.“

Hendrik:
„Ach, was war das ein Highlight, als die Kinder noch kleiner waren – 2018, also vor 7 Jahren.“

Und ja, irgendwie stimmt das. IceCool ist charmant, schnell erklärt und perfekt für jüngere Spieler. Vielleicht ist es wirklich wieder Zeit für eine Runde mit den jüngeren Nichten und Neffen.

🐧 IceCool – Kurzbewertung

  • Zugänglichkeit: 🟢 Sehr hoch
  • Interaktion: 🟡 Mittel – abhängig von Geschick und Stimmung
  • Spielspaß: 🟡 Gut – besonders mit Kindern
  • Wiederspielwert: 🟡 Okay – eher ein spontaner Spaß
  • Gestaltung: 🟢 Schön und liebevoll umgesetzt

Gesamtbewertung: 3 von 5 Meeples

ℹ️ IceCool – Spieleinfos

  • Name: ICECOOL
  • Designer: Brian Gomez
  • Artist: Reinis Pētersons
  • Publisher: Brain Games
  • Spielerzahl: 2–4
  • Spieldauer: ca. 30 Minuten
  • Alter: ab 6 Jahren
  • BGG-Rating: 6,8
  • Komplexität: 1.06 / 5
  • Besonderheit: Pinguine können springen – wirklich!

🎯 Fazit

Ein wunderbarer Familienausflug und ein thematisch perfekter Versuch, den Abend mit einem „Eis-Spiel“ ausklingen zu lassen. Auch wenn IceCool heute nicht richtig gezündet hat, bleibt es ein schönes Stück Familiengeschichte – und vielleicht landet es bald wieder auf dem Tisch, zusammen mit den jüngeren Nichten und Neffen.

🌩️ Weather Machine – Spielbewertung

🧭 Übersicht

Weather Machine gehört zu den komplexen Titeln von Vital Lacerda – und das will etwas heißen. Das Spiel erschien 2022 nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne, die über 1,18 Mio. USD einbrachte. Unsere erste Begegnung fand bereits im Januar 2024 statt, als wir bei Maria die vollständige Kickstarter-Deluxe-Version mit allen Premiumkomponenten gespielt haben. Vor allem die Metall-Zahnräder waren ein Highlight.

Im Mai 2025 konnte ich dann – zufällig über die Brettzeit-Community – ein eigenes Exemplar erwerben. Leider ohne die Premium-Zahnräder… und ja, ich vermisse sie jedes Mal. Seitdem wurde Weather Machine mehrfach bei uns gespielt: zu dritt (Hendrik, Maja, Josef) sowie in Zweierpartien zwischen Maja und Josef.

🌦️ Thema & Spielidee

In Weather Machine arbeiten wir in einem Forschungsteam unter Prof. Sêni Lativ, dessen Wettermaschine lokale Klimaphänomene manipulieren kann. Doch jede Wetterveränderung erzeugt anderswo einen gefährlichen Butterfly Effect. Die Aufgabe der Spieler: einen verbesserten Prototyp entwickeln, bevor die globalen Wetterbedingungen eskalieren.

“Natural disasters will soon be a thing of the past!”
– Professor Sêni Lativ

⚙️ Spielmechanik & Komplexität

Weather Machine ist Lacerda in Reinform: verzahnt, anspruchsvoll und gnadenlos planerisch. Jede Aktion beeinflusst mindestens zwei weitere Bereiche, falsche Schritte rächen sich schnell und effiziente Abläufe müssen über mehrere Züge hinweg geplant werden.

  • BGG-Komplexität: 4,56 / 5 – absolut nachvollziehbar
  • Spielgefühl: intensiv, verkopft, aber befriedigend
  • Josef: „So komplex ist es gar nicht…“
  • Realität: Doch. Es IST komplex.

Ein Spiel für volle Konzentration – nicht für den Feierabend. Und ja: Ich habe bisher noch kein einziges Mal gewonnen.

🖌️ Gestaltung & Material

Das Design stammt von Ian O’Toole und ist sofort erkennbar: klare Strukturen, harmonische Farben und hohe Übersichtlichkeit trotz enormer Informationsdichte.

Die Materialqualität ist – typisch Eagle-Gryphon Games – hervorragend. Double-Layer-Playerboards, satte Farben, robuste Marker und ein optimal genutzter Spielplan machen das Spiel optisch wie haptisch zu einem Erlebnis.

🔩 Die Sache mit den Metall-Zahnrädern…

Mein Exemplar kam ohne die berühmten Deluxe-Metallzahnräder der Kickstarter-Version. Und natürlich braucht niemand Metallzahnräder für ein Brettspiel… Aber ich will sie trotzdem. Sie klicken schöner. Sie fühlen sich wertiger an. Und sie passen einfach zu gut zur gesamten Wettermaschinen-Ästhetik.

Hinweis für Upgrader:
Bei Skellig Games kann man die Zahnräder für ca. 28,90 € nachkaufen (und das Basisspiel gleich mit). Wetten werden noch angenommen, wie lange meine Vernunft standhält, bis die Zahnräder auf dem Weg zu mir sind…

⭐ Unsere Bewertung ⭐

  • Zugänglichkeit: 🟡 gering bis mittel – hohe Einstiegshürde, aber logisch nach der ersten Partie
  • Interaktion: 🟢 hoch – gutes Timing ist entscheidend
  • Spielspaß: 🟢 sehr hoch – für Freunde komplexer Systeme
  • Wiederspielwert: 🟢 extrem hoch – jede Partie läuft anders
  • Gestaltung: 🟢 herausragend – O’Toole liefert wieder ab

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Haptisch, mechanisch und vom Anspruch her einfach perfekt. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde es deutlich häufiger auf den Tisch kommen.“

Maja:
„Gar nicht so schwer reinzukommen und super befriedigend, wenn man das System versteht und alle Züge vorausplant. Außerdem habe ich klar die meisten Runden gewonnen“

Josef:
„Gar nicht so komplex, wie alle sagen. Aber ohne volle Konzentration geht’s nicht.“

❣️ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples
Ein herausragendes Expertenspiel für Vielspieler und Lacerda-Fans. Nicht als Absacker geeignet – aber als intensives Strategiewerk fast unschlagbar.

ℹ️ Spieleinfos

  • Name: Weather Machine
  • Designer: Vital Lacerda
  • Artist: Ian O’Toole
  • Verlag: Eagle-Gryphon Games
  • Spieltyp: Expertenspiel / Worker Placement / Engine Building
  • Spielerzahl: 2–4
  • Spieldauer: 60–150 Minuten
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Erschienen: 2022
  • BGG-Komplexität: 4,56 / 5

🌲 Aspens – Erste Runden & Zwischenfazit (Teil 1)


🧭 Übersicht

Nach der Lieferung der Aspen-Crowdfunding-Edition konnten wir nun endlich tiefer in das Spiel eintauchen. Gespielt haben wir mehrere Runden der klassischen Variante – jene Version, die wir bereits auf der SPIEL 2025 angespielt hatten. Zusätzlich haben wir die erste Erweiterung „Wild Weather“ ausprobiert.

Und was soll ich sagen?
Aspens macht in jeder Runde Lust auf mehr.


🎲 Die klassischen Partien

Gleich drei Partien haben wir in der Basisversion gespielt – und alle drei hat Maja gewonnen.
Die dritte sogar sehr deutlich.
Ich selbst mache dafür aktuell entweder meine Taktik oder mein Würfelglück verantwortlich … vermutlich beides.

Trotzdem hatten wir enorm viel Spaß:

  • Die Entscheidungen zwischen Wachsen und Expandieren fühlen sich jedes Mal anders an.
  • Der Mix aus Planung & Zufallsfaktoren ist wirklich gelungen.
  • Und das Spieltempo bleibt angenehm flott.

🌦️ Erweiterung: Wild Weather

Direkt danach haben wir auch Wild Weather getestet – und diese Runde konnte ich immerhin für mich entscheiden.

Das Wetter bringt spürbar neue Elemente ins Spiel:
unvorhersehbare Impulse, neue Chancen, manchmal neue Risiken.
Das passt erstaunlich gut ins Grundsystem und ändert die strategischen Überlegungen gerade so viel, dass es frisch bleibt, aber nicht überfordert.


🛠️ Material & Verarbeitung

Ein Punkt bleibt absolut konstant: Die Qualität ist hervorragend.

  • Die Bäume wirken sogar detailreicher als auf der Verpackung.
  • Das Material der Erweiterungen ist ebenso hochwertig wie das Grundspiel.
  • Alles fühlt sich stabil, durchdacht und liebevoll produziert an.

Aspens sieht auf dem Tisch schlicht wunderschön aus.


🔍 Ausblick – „Ancient Artifacts“

Bevor der vollständige Testbericht erscheint (Teil 2), steht die zweite Erweiterung Ancient Artifacts an.
Die Regeln habe ich gerade gelesen – klingt nach mehr Tiefe, neuen Entscheidungen und zusätzlichen taktischen Möglichkeiten.

Wir werden diese Erweiterung in den kommenden Tagen testen, bevor wir ein abschließendes Gesamtfazit veröffentlichen.


❣️ Zwischenfazit

Aspens bestätigt bisher unseren ersten Eindruck von der Messe:
tolles Material, solide Mechanik, entspannter Spielfluss, viel taktisches Potenzial.

Das Spiel wird sicher dauerhaft bei uns einziehen – und wie es sich vollständig mit allen Modulen spielt, erfahrt ihr in Teil 2 unserer Rezension.

🏙️ Cities – Spielbewertung

🧭 Übersicht

Erstkontakt hatten wir mit Cities auf der SPIEL 2025 in Essen, wo wir das Spiel direkt am Stand testen konnten. Gespielt haben Maja, Josef, Maria und ich – und schon die erste Runde hat Lust auf mehr gemacht.

Heute folgte die zweite Partie – diesmal mit Anne, aber ohne Maria. Auch in kleinerer Besetzung funktioniert das Spiel hervorragend und bietet genau das, was der Titel verspricht: Städtebau in Kartenform – kompakt, taktisch und trotzdem entspannt.

Über acht Runden hinweg wählt man jeweils aus fünf Optionen, um seine eigene Stadt auszubauen: Grünanlagen, Seen, Wohnviertel, Geschäftsgebäude, Wahrzeichen und mehr. Neben den Bauplänen wählt man auch Aufgaben, die am Ende Punkte bringen – etwa für bestimmte Strukturen oder Anordnungen.

Besonders schön: Es gibt verschiedene Städte, die man entwickeln kann. Im Grundspiel sind bereits mehrere Varianten enthalten, und auf der Messe gab es als Promokarte zusätzlich die Stadt Hamburg – ein nettes Extra, das wir natürlich gleich mitgenommen haben.

⭐️ Unsere Bewertung ⭐️

  • Zugänglichkeit: 🟢 Hoch – Klare Regeln, intuitive Mechanik, schnell erklärt.
  • Interaktion: 🟡 Mittel – Jede*r baut seine eigene Stadt, aber das Vergleichen der Strategien macht Spaß.
  • Spielspaß: 🟡 Gut – Knifflige Entscheidungen, schöne Fortschrittskurve, aber kein Dauerbrenner.
  • Wiederspielwert: 🟡 Mittel – Durch wechselnde Städte und Aufgaben bleibt es abwechslungsreich, könnte aber langfristig etwas an Reiz verlieren.
  • Gestaltung: 🟢 Hoch – Wunderschön illustriert, stimmungsvoll und hochwertig produziert.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Ein cleveres Städtebauspiel – schnell gespielt, aber mit mehr Tiefe, als es auf den ersten Blick scheint.“

Maja:
„Ich finde es cool, dass jede Stadt anders ist. Außerdem habe ich schon zwei Mal gewonnen 😉“

Josef:
„Man muss schon aufpassen, was man baut. Wenn man die Aufgaben vergisst, verliert man schnell Punkte.“

Anne:
„Gefällt mir richtig gut – ruhig, planbar, aber trotzdem spannend bis zum Schluss.“

❣️ Gesamtbewertung

3,5 von 5 Meeples

Ein schön gestaltetes und taktisches Städtebauspiel, das durch seine Vielfalt an Stadtvarianten und Aufgaben immer wieder neue Kombinationen ermöglicht. Für Zwischendurch genau richtig – wir hoffen aber, dass es nicht am Ende doch nur im Regal einstaubt.

ℹ️ Spieleinfos

Name:Cities
Verlag:Devir Games (Deutsch: Kosmos)
Designer:Steve Finn, Phil Walker-Harding
Artist:Jorge Tabanera Redondo
Erschienen:2024
Spieltyp:Städtebau / Plättchenlegen / Aufgabenerfüllung
Spielerzahl:1–4
Spieldauer:ca. 30–45 Minuten
Alter:ab 10 Jahren
Sprache:Deutsch
Besonderheit:Mehrere Stadtvarianten, Promokarte „Hamburg“ (SPIEL 2025)

🎲 One Hit Heroes – Spielbewertung

🧭 Übersicht

One Hit Heroes ist ein kompakter, kooperativer Boss-Battler vom Verlag Wiggles 3D, der bereits mit 5-Minute Dungeon und 5-Minute Mystery schnelles und cleveres Spielgefühl bewiesen hat. Das Besondere diesmal: Jeder Held hält nur einen einzigen Treffer aus – danach ist Schluss.

Die Grundidee: Gemeinsam tritt man gegen verschiedene Bosse an, baut sein eigenes Deck aus Fähigkeiten auf und versucht, mit Taktik und Glück zu überleben. Getroffene Helden sind sofort raus – das sorgt für Spannung und lässt keine Runde schleifen.

Wir haben das Spiel direkt nach Erhalt gespielt – und tatsächlich am ersten Abend durchgespielt. Die Runden sind angenehm kurz, das Regelwerk schnell erklärt, und der Einstieg ist leicht. Der Deckbuilding-Mechanismus bringt Tiefe hinein, und das Freischalten neuer Karten-Packs nach jeder gewonnenen Partie verleiht dem Ganzen einen kleinen Legacy-Charakter.

⭐️ Unsere Bewertung ⭐️

  • Zugänglichkeit: 🟢 Hoch – Kurze Regeln, schneller Aufbau, sofort verständlich.
  • Interaktion: 🟢 Hoch – Kooperativ, alle planen gemeinsam, keiner spielt allein vor sich hin.
  • Spielspaß: 🟡 Gut – Spannend und dynamisch, aber etwas kurz geraten.
  • Wiederspielwert: 🟡 Mittel – Nach der Kampagne hat man das Meiste gesehen.
  • Gestaltung: 🟢 Hoch – Witzige Illustrationen, klare Symbolik, charmantes Design.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Schöne, schnelle, kleine Abwechslung – genau richtig für einen spontanen Spieleabend.“

Josef:
„Irgendwie zu kurz. Nach dem Durchspielen fehlt ein bisschen die Langzeitmotivation.“

Maja:
„Ganz okay, der Hund kam bei uns leider etwas spät ins Spiel – aber süß war er trotzdem.“

❣️ Gesamtbewertung

3,5 von 5 Meeples

Ein sympathischer, kompakter Boss-Battler mit erfrischender Idee und flottem Tempo. Kein Dauerbrenner, aber ein Spiel, das man gerne einmal komplett durchspielt – und dann zufrieden ins Regal stellt.

ℹ️ Spieleinfos

Name:One Hit Heroes
Verlag:Wiggles 3D
Autor:Connor Reid
Erschienen:2025
Spieltyp:Kooperatives Deckbuilding / Boss-Battler
Spielerzahl:1 – 4
Spieldauer:ca. 20 – 30 Minuten
Alter:ab 10 Jahren
Sprache:Englisch (deutsche Version in Vorbereitung)
Erweiterung:DO66-0 (robotischer Begleiterhund)

🎲 SPIEL 2025 – Tag 2 in Essen

🏁 Ankunft & Atmosphäre – Volle Hügelzelter-Besetzung

Der zweite Tag der SPIEL 2025 stand ganz im Zeichen der Familie – heute war die komplette Hügelzelter-Redaktion vor Ort: Anne, Maja, Josef, Maria (unser Freund, Patenonkel und quasi Teil der Familie) und ich.

Schon am Eingang zeigte sich: Freitag ist Besuchertag!
Die Schlangen waren deutlich länger als am Vortag, und der Einlass zog sich hin. (Ein Bild davon wird es später geben 😅).
Hinter uns war es allerdings noch schlimmer – also alles halb so wild.
In den Hallen selbst ging es dann wieder. Und weil wir mittlerweile ganz gut wussten, wo was steht, konnten wir die verlorene Zeit am Mittag locker wieder reinholen.

Unser Fokus lag heute auf Familien- und Eurogames, und es war wieder ein großartiger Tag voller Begegnungen, Spiele und kleiner Überraschungen.


💍 Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel (Asmodee)

Den Anfang machte das Herr der Ringe-Stichspiel von Asmodee.
Ein schönes, kleines Kartenspiel, das die Stimmung der Gefährten gut einfängt. Uns hat es richtig gut gefallen – ein klassisches Stichspiel mit thematischem Twist.
Gekauft hätten wir es sicher sofort, wenn nicht die Schlange am Asmodee-Shop endlos gewesen wäre. Das Spiel wird aber sicher noch den Weg zu uns finden.


🏙️ Cities (Kosmos)

Danach ging’s an den Stand von Kosmos, wo wir Cities gespielt haben. Ein Plättchenlegespiel mit cleveren Zusatzmechaniken und erstaunlich viel Tiefe.
Die Runde hat richtig Spaß gemacht – so sehr, dass wir direkt zugeschlagen haben.
Ein Testbericht folgt!


💀 Viva Catrina (The Flying Games)

Ein farbenfrohes Spiel, präsentiert von The Flying Games, inspiriert vom Día de los Muertos.
Das Spiel hat Charme, war aber für uns etwas zu kurz – das Ende kam zu abrupt.
Nett, aber kein Pflichtkauf.


🔪 Mord an einer Millionärin (Cryptic Killers)

Ein neuer Fall für die Hügelzelter – genauer gesagt: für Maja.
Das Krimispiel von Cryptic Killers ist bei uns eingezogen und wird bald mit ihren Freunden gespielt.
Die Bewertung dazu folgt direkt von Maja – schließlich ist sie bei uns die Expertin für Krimidinner & Detektivspiele.


🌿 Druids of Edora (Ravensburger)

Wir waren gefühlt zehnmal am Stand, aber nie war ein Tisch frei. Von außen sahen die Komponenten ganz ordentlich aus, aber ohne Test wollten wir es dann doch nicht kaufen. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.


🧩 Flip 7 (The Op Games / Kosmos)

Ein Titel, der durch seine Nominierung zum Spiel des Jahres 2025 viel Aufmerksamkeit bekam.
Herausgegeben von The Op Games, auf Deutsch bei Kosmos.
Uns hat es sehr gut gefallen – dynamisch, flott, leicht zu lernen – und deshalb gleich zweimal gekauft (eins zum Verschenken).


⚔️ Dead Cells (Scorpion Masqué / Frosted Games)

Ebenfalls spannend: Dead Cells, ein Koop-Roguelike-Spiel von Scorpion Masqué, auf Deutsch bei Frosted Games.
Da wir ja schon Slay the Spire gekauft haben, passt Dead Cells perfekt als thematische Ergänzung – und zieht nun bei Maria ein.
Ein stimmiger Neuzugang, der sicher bald auf dem Tisch landet.


🏘️ Townsfolk Tussle

Ein Spiel, das wir uns ausführlich erklären ließen – charmant, schrullig und mit viel Charakter.
Es wird definitiv bei uns einziehen und vermutlich bald seinen ersten Spieleabend erleben.


🦌 Rudolph (DEVIR)

Für gerade einmal 10 € haben wir das Spiel spontan mitgenommen.
Ein sympathischer Titel über den Zusammenbau eines Schlittens mit einer ganzen Riege Rentiere – erschienen bei DEVIR.
Kommt sicher noch mal auf den Tisch, auch wenn es für mich persönlich (wegen meiner Farbsehschwäche) nicht ganz optimal ist.


✈️ Rain and Paper (Not Enough Games)

Rain and Paper stammt von Sven Müller aus Hessen und erscheint bei Not Enough Games.
Ein charmantes kleines Spiel über Papierflieger im Regen – und aktuell auf Kickstarter zu unterstützen.
Kein echtes Highlight, aber solide.
Maja, die selbst gern Spiele entwickelt, fiebert mit, dass das Projekt erfolgreich wird – und ich bin gespannt, wohin die Reise geht.


🧂 Sea Salt & Pepper – Extra Salt & Extra Pepper

Zwei kleine, aber feine Erweiterungen für eines unserer Lieblingsspiele.
Josef und Maja spielen Sea Salt & Pepper regelmäßig, daher war der Kauf der neuen Karten-Sets quasi Pflicht. Mehr Abwechslung, mehr Salz – perfekt.


🍕 Dice and Slice

Ein spontaner Mitnahme-Kauf: ein Roll & Write rund ums Würfeln und – natürlich – Pizzaschneiden.
Schnell erklärt, locker gespielt – ideal für zwischendurch.


📺 Wer stiehlt mir die Show?

Eher ein Überraschungskauf: ein Quizspiel zur bekannten TV-Show.
Normalerweise bin ich bei solchen Umsetzungen skeptisch – seit mir vor 25 Jahren das „Big Brother“-Spiel geschenkt wurde 😅.
Aber der BGT-Podcast (Board Game Theory) hat uns Mut gemacht, und ein Quiz gehört auf einer Messe einfach dazu.


🎁 Promos & Kontakte

Zum Schluss gab’s noch ein paar Promos direkt von Asmodee – als nettes Extra nach einem kurzen Gespräch über Majas Praktikumspläne für 2025.
Ein schöner Abschluss für einen erfolgreichen Tag!


☕ Tagesfazit

Ein langer, aber großartiger Tag – wenn auch nicht ganz bis zum Schluss.
Maria hat noch ein paar Extrarunden in den Hallen gedreht, während der Rest schon den Heimweg antrat.
Dafür stand am Abend sofort wieder Zocken auf dem Programm:
Light Speed Arena und Wir haben dieses Spiel überhaupt nicht getestet – beide erneut auf dem Tisch!


👀 Ausblick & Nachklang

Für uns war das der letzte Messetag der SPIEL 2025.
Am Wochenende stehen Geburtstagsfeiern bei Freunden und Familie an – also keine weiteren Messebesuche.
Aber gezockt wird natürlich trotzdem 😉
Wir werden die Berichterstattung der SPIEL weiterverfolgen, auch wenn wir diesmal selbst nichts mehr beitragen.


📸 Bildergalerie

🎲 SPIEL 2025 – Tag 1 in Essen

🏁 Ankunft & Atmosphäre

Endlich wieder Messezeit! Heute waren Maja, Josef, Maria und ich beim ersten Tag der SPIEL 2025 in Essen – diesmal mit dem Fokus auf Kenner- und Expertenspiele.
Schon kurz nach zehn war es gut gefüllt, aber die Stimmung war wie immer großartig: neugierige Spieler, freundliche Verlage und eine bunte Mischung aus Klassikern und Neuheiten. Genau das, was die Messe so besonders macht.


🎿 Aspen

Direkt zu Beginn haben wir Aspen gespielt – ein Titel, auf den wir schon gespannt waren, auch weil ich ihn bei Kickstarter unterstützt habe (All-In).
Wir spielten zwei Partien – Maja gegen Maria und Josef gegen mich – und beide waren erstaunlich spannend und ausgeglichen. Das Spiel lebt von cleverer Risikosteuerung und belohnt gutes Timing.
Das Entwicklerteam war sehr sympathisch, auch wenn sie etwas zerknirscht wirkten, weil auf der Messe bereits erste Exemplare verkauft wurden, während die Backer noch warten. Verständlich – das liegt oft außerhalb der Kontrolle der Macher.
Wir konnten eine kleine Minierweiterung und Promokarten ergattern.
Ein schöner Auftakt in den Tag – und: Ein Testbericht wird folgen!


🕵️‍♀️ Krimi Total

Ein Abstecher zu den Machern von Krimi Total – laut eigener Aussage die Erfinder des deutschen Krimidinners. Maja hat ein neues Szenario für ihre Spielrunden ausgesucht; man kann schließlich nicht alles selbst entwerfen.


⚡ Light Speed Arena

Hier kam richtig Action auf: Wir haben zu viert gespielt – und das Spiel hat direkt gezündet. Schnell, chaotisch, mit einer schönen Portion Taktik.
Am Ende waren Maria und ich All-In – FOMO lässt grüßen 😅.
Das Team am Stand war super freundlich, und das Spiel bietet ordentlich Potenzial für weitere Runden zu Hause.
Auch hier gilt: Ein Testbericht wird folgen!


🧩 Magnificum

Bereits im letzten Jahr hatten wir bei Magnificum einige ihrer Krimispiele gekauft – und heute kam ein weiteres dazu.
Besonders spannend: Maja hat dort gleich ihre Bewerbung für ein Schülerpraktikum 2026 hinterlassen. Vielleicht klappt’s ja – ein erster Schritt in Richtung Spieleentwicklung!


🐉 Slay the Spire

Ein Titel, der schon länger auf meiner Liste stand. Wir haben ihn heute endlich ausprobiert – allerdings nur eine kurze Partie, weil es sich um ein Koop-Legacy-Spiel handelt, das sonst zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte.
Der Ersteindruck war stark – genau das, was man vom PC-Vorbild erwarten würde.
Auch hier gilt: Ein ausführlicher Testbericht folgt.


🦕 Darwin’s Choice / The Dawn of Pangaea

Ein kurzer, aber sehr netter Besuch bei Treecer Games aus der Schweiz.
Wir haben bereits Forest of Pangaia (von der SPIEL 2024) im Regal, und diesmal durften Maja und Josef selbst zuschlagen: Sie haben Darwin’s Choice gekauft.
Am Stand wurde uns auch das kommende The Dawn of Pangaea vorgestellt – die Unterschiede sind spannend, und ich werde wohl auch dort wieder einsteigen.


🏙️ 1906 San Francisco

Getestet am BGG-Stand, herausgegeben von Looping Games. Ganz nett, aber kein Pflichtkauf – der Funke sprang nicht über.


☠️ Lying Pirates

Ein Piratenspiel mit Bluff-Mechanik – ein bisschen Bluff, ein bisschen Meer 😉.
Unterhaltsam, aber kein Dauerbrenner. Wir haben es angespielt, aber am Ende nicht mitgenommen.


🍻 Dungeon & Drinks

Maria hatte das Spiel bereits im letzten Jahr gekauft – und wir erinnern uns noch an unsere legendäre „Bungalowtour“, bei der wir an den Regeln gescheitert sind.
Heute gab’s am Stand endlich eine kurze Regelerklärung, eine spaßige Testrunde – und viele Lacher.
Als Dank für seine Beiträge hier auf huegelzelter.de 😉 gab’s für Maria die Erweiterung als Geschenk.


🎭 Wir haben dieses Spiel überhaupt nicht getestet

Absolut verrückt, völlig kreativ – und erstaunlich gut!
Ein chaotisches Konzept, das überraschend viel Spaß gemacht hat. Definitiv ein Kandidat für unsere Top 10 in diesem Jahr.


🧠 Nerdlab Games

Ein Pflichtbesuch! Nach Mindbug (2023) und Agent Avenue (2024) stand auch dieses Jahr ein Stopp bei Nerdlab Games auf dem Plan.
Wir haben uns die Agent Avenue-Erweiterung signieren lassen – inklusive Zeichnungen von Christian Kudahl und Fanny Pastor-Berlie – und außerdem King of Tokyo: Mindbug (2025) mitgenommen.
Ein super Team, sympathisch wie immer, und jedes Jahr größer!


🛒 Weitere Einkäufe (ohne längeren Kontakt)

  • Kelp (Deluxe) inkl. Erweiterung
  • Deluxe-Komponenten für Voidfall
  • Erweiterung für Septima
  • Carcassonne: Belagerer & Verteidiger (inkl. SPIEL 2025-Promo-Tile)

🕔 Messe-Fazit – Tag 1

Von 10 Uhr bis 19 Uhr waren wir auf der SPIEL unterwegs – und trotzdem ging der Tag viel zu schnell vorbei.
Am Nachmittag wurde es deutlich voller, aber die Stimmung blieb großartig.
Viele tolle Gespräche, einige spontane Käufe und das vertraute Gefühl:
„Das habe ich gebackt – wann kommt’s endlich an?“ 😅
Ein rundum gelungener Auftakt – morgen geht’s weiter!


👀 Ausblick – Tag 2

Morgen stößt Anne zu uns, und der Fokus wird auf Familienspiele und Euro Games liegen.
Mal sehen, was der zweite Messetag bringt – und ob wir noch das eine oder andere Promotier 🐘 entdecken.


📸 Bildergalerie

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