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Tainted Grail der letzte Ritter – Spielebewertung


🧭Übersicht

Tainted Grail „Der letzte Ritter“ spielt, wie auch schon der erste Teil „Der Fall von Avalon“,auf der Insel Avalon, jedoch 400 Jahre in der Zukunft. Jetzt ist die Wierdnes nicht mehr euer einziges Problem, denn die Insel stirbt den Kälte Tod. Zudem gibt es nur wenige Zuflüchte und Dörfer, was daran liegen könnte, dass niemand mehr weiß wie man Menhire aktiviert und es kaum noch zuverlässige Nahrungsquellen gibt .


⚙️Spielmechanik

Je nachdem was ihr im ersten Teil von Tainted Grail getan habt, verändern sich Teile der Karte. Im Gegensatz zum ersten Teil von Tainted Grail könnt ihr am Anfang keine Menhire aktivieren aber ihr werdet eine andere Möglichkeit erhalten um die Karte zu erweitern. Außerdem könnt ihr Unterkühlungen erhalten und gegen neue Gegner kämpfen. Sonst ähnelt das Spiel dem ersten Teil.


⭐️Unsere Bewertung⭐️

Zugänglichkeit: 🤩sehr hoch- jedenfalls wenn man den ersten Teil gespielt hat

Interaktion: 😄hoch- man muss sich viel absprechen und zusammen überlegen was als nächstes zu tun ist

Spielspaß: 😄hoch- es gibt viel zu erkunden und eine tolle Geschichte in der man sich auch zwischen verschiedenen Wegen in der Geschichte entscheiden kann

Wiederspielwert: ☹️sehr niedrig- da es halt ein Kampagnen Spiel ist, spielt man es halt nur einmal

Gestaltung: 🤩sehr hoch- Es gibt tolle Miniaturen und die Karte ist wieder mal sehr schön gestaltet


💬Familienmeinung

Hendrik:

Mal wieder ein sehr tolles Spiel. Ich weiß aber nicht, ob ich die neue Kartenanleg Mechanik gut finden soll. Sie verringert zwar den Grind der Aktivierung der Menhire, aber sorgt gleichzeitig dafür, dass man weniger von der Karte sieht.

Maja:

Ich bin irgendwie unschlüssig: Erst wollte ich, dass wir die persönlichen Aufgaben nicht mehr machen und hatte gar keineLust mehr. Aber jetzt ganz am Ende will ich ganz viel erkunden und neben Aufgaben machen und gleich den nächsten Teil spielen.

Josef:

Ich bin mal wieder vom Spiel begeistert. Die neue Thematik finde ich eine gute Idee. Außerdem finde ich es sehr cool, dass deine Entscheidung im ersten Teil die Karte verändert. Leider haben wir aber bisher noch nicht genug erkundet.


❣️Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples

Wie schon der Erste Teil bietet „Der letze Ritter“, viele Möglichkeiten die Karte zu erkunden und kennen zu lernen. Besonders gut ist auch, dass deine Entscheidungen aus dem ersten Teil das Spiel beeinflussen.


ℹ️Spielinfos

•Name: Tainted Grail Der letzte Ritter

•Verlag: Awaken Reamls

•Autor: Andrzej Betkiewicz, Krzysztof Piskorski und Marcin Świerkot

•Spieltyp: kooperatives Kampagnen Spiel

•Alter: ab 12 Jahre

•Spieleranzahl: 1-4 Spieler

Sieldauer: Kann man nicht wirklich sagen. Es kommt sehr auf die Spielweise an. Also ob man viel erkundet oder nicht

Komplexität:🧠🧠🧠

•Sprache: De, En

🎲 Tainted Grail: Der Untergang Avalons – Spielbewertung

🧭 Kontext & Einstieg

Unser erstes „großes“ Kampagnenspiel – nach Mouse & Mystik, Andor und Herr der Träume. Wir haben das Grundspiel über viele Monate von 2023 bis 2024 gespielt und abgeschlossen. Es war eine neue Welt – mit neuen Mechaniken, düsterem Ton und echtem Fortschrittsgefühl.

Die Erweiterung haben wir im Juni 2025 gestartet. Und inzwischen dürfte unsere Sammlung komplett sein – inklusive Artus-Miniatur, Grail Block und allem, was dazugehört.

⚙️ Spielprinzip

Tainted Grail verbindet Erkundung, Charakterentwicklung, taktischen Kartenkampf und eine tiefgreifende Geschichte. Die Spielwelt entfaltet sich über großformatige Karten, die modular gelegt werden und Stück für Stück eine düstere Version Avalons zeigen.

Im Zentrum steht die Menhir-Mechanik – Leuchtfeuer, die die erkundbare Welt am Leben erhalten. Werden sie nicht aktiviert, verschwinden ganze Teile der Karte wieder.

🛠️ Mechanik & Besonderheiten

MechanikBewertung / Eindruck
Erkundung & WeltaufbauSehr gelungen, stimmungsvoll. Das Entdecken neuer Orte motiviert – auch wenn späteres „Menhir-Reisen“ ermüden kann.
Kampfsystem & DiplomatieClever, kartenbasiert und asymmetrisch. Beide Systeme funktionieren ähnlich, aber verlangen andere Ansätze.
CharakterentwicklungEiner der stärksten Punkte. Fortschritt über Kartendecks statt XP. Spürbar und individuell.
Atmosphäre & StorySehr dicht, konsequent düster. Wer in diese Welt eintaucht, bleibt nicht unberührt.
WiederspielwertFür uns eher gering – eine Kampagne ist sehr intensiv. Aber Erweiterungen und neue Charaktere sorgen für Abwechslung.

👥 Unsere Spielrunde

  • Maja spielte Ailei – diplomatisch, klug, mit Geschick für komplexe Begegnungen.
  • Josef wählte den Wurm – strategisch, kampfbereit, mit Fokus auf klare Konfliktlösungen.
  • Hendrik spielte Arev – ausgeglichen zwischen Kampf und Diplomatie.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
Tainted Grail ist eines dieser Spiele, die beeindrucken – und zugleich herausfordern. Wir haben es nicht verschlungen, sondern in Etappen genossen. Einige Passagen waren zäh, aber insgesamt war es ein lohnendes Erlebnis.

Maja:
Ich fand vor allem die Entscheidungen spannend – und wie viel man mit Diplomatie bewirken konnte. Manchmal war es frustrierend, wenn man lange Strecken zurücklegen musste, aber die Welt war toll gemacht.

Josef:
Ich mochte die Entwicklung meines Charakters – und dass man die Kämpfe wirklich planen musste. Es war anstrengender als andere Spiele, aber dafür hat man auch mehr rausbekommen.

✅ Unsere Bewertung

  • Was uns gefallen hat:
    • Starke, dichte Welt mit viel Atmosphäre
    • Charakterentwicklung über Kartenmechanik
    • Diplomatie & Kampf clever und fordernd
    • Kampagne mit echten Entscheidungen
  • Was uns weniger gefallen hat:
    • Repetitive „Menhir-Reise“-Mechanik
    • Zähe Kapitel in der Mitte
    • Hoher Zeitbedarf (kaum „schnell mal gespielt“)

⭐ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples
Ein beeindruckendes Kampagnenspiel mit eigenständiger Mechanik und großem erzählerischen Anspruch – ideal für Spieler:innen mit Ausdauer, Neugier und Liebe zum Detail.

📦 Spieleinfos

  • Titel: Tainted Grail – Der Untergang Avalons
  • Verlag: Awaken Realms / Pegasus Spiele (dt.)
  • Spielerzahl: 1–4
  • Spieldauer: 60–120 Minuten pro Kapitel
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Komplexität: 🧠🧠🧠🧠
  • Genre: Storygetriebenes Kampagnen-Abenteuer mit Deckbuilding