Brettspiele kommen und gehen – aber schöne Boxen bleiben. Zumindest sollten sie das.

Als uns die Speakeasy-Leihgabe erreichte, war die Euphorie groß … doch der Karton hatte sichtbar gelitten. Parallel wartete der Isofarian Guard-Karton aus einem Gebrauchtkauf ebenfalls auf Reparatur.

Damit war der perfekte Anlass für diesen Offtopic-Beitrag gegeben: Wie wir zwei beschädigte Brettspielboxen mit einfachen Mitteln wieder stabil bekommen haben.


📦 Ausgangslage: Zwei Boxen, zwei Risse

Beide Boxen hatten ähnliche Schäden: eingerissene Kanten, aufgespreizte Kartonschichten und instabile Ecken.


🧴 Bücherleim als Wunderwaffe

Zum Einsatz kam Bücherleim – ideal, weil er klar trocknet, flexibel bleibt und Papier dauerhaft verbindet.

Aufgetragen wurde er mit einem einfachen Q-Tip, um wirklich zwischen die Kartonlagen zu gelangen.


🧪 Versuch 1: Stabil, aber unpraktisch

Der erste Ansatz war ein Stück Karton aus einer Cornflakes-Packung als Verstärkung. Ergebnis: zu dick, zu starr. Also wieder entfernt.


🧻 Versuch 2: Die richtige Idee – gefaltetes Papier

Stattdessen kam ein mehrfach gefalteter Papierstreifen zum Einsatz:

  • dünn
  • flexibel
  • stabilisierend

Dieser wurde innen eingeklebt und sorgt seitdem für eine erstaunlich saubere Fixierung.


🌙 Über Nacht trocknen – und staunen

Beide Boxen wurden beschwert (praktischerweise mit anderen Brettspielen 😉) und durften über Nacht trocknen.


🧩 Fazit

Es braucht kein teures Spezialmaterial, um Brettspielboxen zu reparieren. Mit etwas Bücherleim, einem Q-Tip, einem und etwas Geduld lassen sich viele Schäden unauffällig ausbessern.

Einfach, günstig, effektiv – und die Boxen sehen wieder richtig gut aus.