Kategorie: Spielbewertungen (Seite 4 von 7)

Tainted Grail der letzte Ritter – Spielebewertung


🧭Übersicht

Tainted Grail „Der letzte Ritter“ spielt, wie auch schon der erste Teil „Der Fall von Avalon“,auf der Insel Avalon, jedoch 400 Jahre in der Zukunft. Jetzt ist die Wierdnes nicht mehr euer einziges Problem, denn die Insel stirbt den Kälte Tod. Zudem gibt es nur wenige Zuflüchte und Dörfer, was daran liegen könnte, dass niemand mehr weiß wie man Menhire aktiviert und es kaum noch zuverlässige Nahrungsquellen gibt .


⚙️Spielmechanik

Je nachdem was ihr im ersten Teil von Tainted Grail getan habt, verändern sich Teile der Karte. Im Gegensatz zum ersten Teil von Tainted Grail könnt ihr am Anfang keine Menhire aktivieren aber ihr werdet eine andere Möglichkeit erhalten um die Karte zu erweitern. Außerdem könnt ihr Unterkühlungen erhalten und gegen neue Gegner kämpfen. Sonst ähnelt das Spiel dem ersten Teil.


⭐️Unsere Bewertung⭐️

Zugänglichkeit: 🤩sehr hoch- jedenfalls wenn man den ersten Teil gespielt hat

Interaktion: 😄hoch- man muss sich viel absprechen und zusammen überlegen was als nächstes zu tun ist

Spielspaß: 😄hoch- es gibt viel zu erkunden und eine tolle Geschichte in der man sich auch zwischen verschiedenen Wegen in der Geschichte entscheiden kann

Wiederspielwert: ☹️sehr niedrig- da es halt ein Kampagnen Spiel ist, spielt man es halt nur einmal

Gestaltung: 🤩sehr hoch- Es gibt tolle Miniaturen und die Karte ist wieder mal sehr schön gestaltet


💬Familienmeinung

Hendrik:

Mal wieder ein sehr tolles Spiel. Ich weiß aber nicht, ob ich die neue Kartenanleg Mechanik gut finden soll. Sie verringert zwar den Grind der Aktivierung der Menhire, aber sorgt gleichzeitig dafür, dass man weniger von der Karte sieht.

Maja:

Ich bin irgendwie unschlüssig: Erst wollte ich, dass wir die persönlichen Aufgaben nicht mehr machen und hatte gar keineLust mehr. Aber jetzt ganz am Ende will ich ganz viel erkunden und neben Aufgaben machen und gleich den nächsten Teil spielen.

Josef:

Ich bin mal wieder vom Spiel begeistert. Die neue Thematik finde ich eine gute Idee. Außerdem finde ich es sehr cool, dass deine Entscheidung im ersten Teil die Karte verändert. Leider haben wir aber bisher noch nicht genug erkundet.


❣️Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples

Wie schon der Erste Teil bietet „Der letze Ritter“, viele Möglichkeiten die Karte zu erkunden und kennen zu lernen. Besonders gut ist auch, dass deine Entscheidungen aus dem ersten Teil das Spiel beeinflussen.


ℹ️Spielinfos

•Name: Tainted Grail Der letzte Ritter

•Verlag: Awaken Reamls

•Autor: Andrzej Betkiewicz, Krzysztof Piskorski und Marcin Świerkot

•Spieltyp: kooperatives Kampagnen Spiel

•Alter: ab 12 Jahre

•Spieleranzahl: 1-4 Spieler

Sieldauer: Kann man nicht wirklich sagen. Es kommt sehr auf die Spielweise an. Also ob man viel erkundet oder nicht

Komplexität:🧠🧠🧠

•Sprache: De, En

Voidfall (galaktische Box)- Spielebewertung


🧭Übersicht

Das intergalaktische Imperium Domineum, das von den Novarchen regiert wurde, brach zusammen. Menschen wurden zu Marionetten und so auch ihre Flotten. Das führte zum Untergang der Zivilisation: dem Sturz durch die Leere. Zum Voidfall. (Die genauere Geschichte enthält die Anleitung des Spiels)


⚙️Spielmechanik

Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines der größeren Häuser. Euer Ziel ist es die meisten Siegpunkte zu sammeln. Dies könnt ihr indem ihr euch weiter im All ausbreitet, Technologien erforscht oder eure Agenda Ziele erreicht. Zudem gibt es einen kompetitiven und kooperativen Spielmodus.


⭐️Unsere Bewertung⭐️

Zugänglichkeit: 😕niedrig- komplexe Regeln mit nicht der besten Struktur der Anleitung

Interaktion: 😄Hoch- man konkurriert um Gebiete des Spielplans und die Technologien.

Spielspaß: 🤩sehr hoch- tolle Spielmechanik mit vielen Möglichkeiten

Wiederspielwert: 😄hoch- es gibt viele verschiedene Szenarien

Gestaltung: 🤩sehr hoch- hochwertige Miniaturen, Triplelayer Playerboard und sehr gut überlegte Sortierungs- und Einräummöglichkeiten


💬Familienmeinung

Hendrik:

Ich finde das ganze Spiel super: spannende Mechanik und tolle Komponenten. Richtig gut gefallen mir die Triplelayer Playerboards.

Maja:

Voidfall ist ein cooles Spiel. Ich Spiele aber am liebsten kooperativ.

Josef:

Ich mag Voidfall wegen seiner vielen Möglichkeiten und dem tollen Material.


❣️Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples

Voidfall bietet ein sehr tolles Spielerlebnis, dank der guten Ideen und der hochwertigen Materialien wo vor allem die Triplelayer Playerboards herausstechen. Zwar muss man sich erstmal in das Spiel reinfinden um einarbeiten, aber wenn man das geschafft hat ist Voidfall wirklich ein perfektes Spiel für Leute die komplizierte sehr taktisch basierte Spiel lieben.


ℹ️Spielinfos

Name: Viodfall

Verlag: Mindclash Games

Autor: Nigel Buckle, Dávid Turczi

•Spieltyp: Strategie Spiel

•Spielerzahl: 1-4 Spieler

•Alter: ab 13 Jahre

Spieldauer: 90 bis 240 Minuten

•Komplexität:🧠🧠🧠🧠🧠

•Sprache: Englisch, Deutsch

🦓 Arche Nova – Spielbewertung

🧭 Übersicht

Arche Nova zählt nicht ohne Grund zu den bestbewerteten Brettspielen der letzten Jahre. Das Spiel von Mathias Wigge (Kekpop Spiele) verbindet strategische Planung, thematische Tiefe und hohen Wiederspielwert: Ein moderner Zoo entsteht – mit Gehegen, Tieren, Sponsoren und Naturschutzprojekten.

Bei uns kam Arche Nova zuerst zu zweit auf den Tisch; kurz darauf im Kurzurlaub in den Niederlanden zu dritt – der große Esstisch war ideal. Schon nach den ersten Partien war klar: Das Spiel bleibt.

⚙️ Spielmechanik

  • Kartengetriebenes Engine-Building: fünf Aktionskarten steuern alles; Reihenfolge & Aufwertungen entscheiden.
  • Zooaufbau: Gehege planen, Tiere ausspielen, Sponsoren gewinnen.
  • Fortschritt & Forschung: Universitäten, Partnerschaften und Projekte öffnen neue Strategien.
  • Artenschutzprojekte: langfristige Ziele für zusätzliche Punkte.
  • Siegbedingung: Das Kreuzen von Attraktivitäts- und Artenschutzleiste sorgt für ein knackiges Finale.

⭐️ Unsere Bewertung

  • Zugänglichkeit: 🟡 Mittel – Einarbeitung nötig, dann sehr logisch.
  • Interaktion: 🟡 Mittel – wenig direkte Konfrontation, aber ständiges Taktieren um Auslage & Timing.
  • Spielspaß: 🟢 Sehr hoch – thematisch stark, strategisch tief, belohnend.
  • Wiederspielwert: 🟢 Extrem hoch – riesiger Kartenpool, viele Wege zum Sieg.
  • Gestaltung: 🟢 Hoch – funktional und klar; mit Deluxe-Upgrades nochmals wertiger.

💬 Familienmeinung

Hendrik: „Komplex, aber klar strukturiert. Der Kartenaktions-Mechanismus ist brillant – mit den Deluxe-Komponenten macht es doppelt Spaß.“

Maja: „So viele Wege, den Zoo aufzubauen – und man sieht richtig, wie er wächst. Liebe ich!“

Josef: „Ich verliere zwar oft, aber es ist cool. Ich sage immer, ich spiele nie wieder – sitze aber trotzdem wieder am Tisch.“

Anne: „Noch nicht mitgespielt, aber das Thema spricht mich an. Könnte ein Dauerbrenner bei uns werden.“

❣️ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples

Ein großartiges, tiefes Strategiespiel, das Thema und Mechanik vorbildlich verbindet. Für uns ein heißer Kandidat auf den Evergreen-Status.

ℹ️ Spieleinfos

  • Verlag: Feuerland Spiele / Capstone Games
  • Autor: Mathias Wigge (Kekpop Spiele)
  • Erscheinungsjahr: 2021
  • Spieltyp: Strategisches Zoo-Management / Engine Builder
  • Spielerzahl: 1–4
  • Spieldauer: 90–180 Minuten
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Sprache: Deutsch
  • Deluxe-Upgrades (separate Gamefound-Kampagne): Awaken Realms & Kekpop Spiele, August 2025; Lieferung geplant für 2026

🎲 OROS – Spielbewertung

🧭 Übersicht

In OROS schlüpfen die Spieler in die Rollen von Göttern oder Halbgöttern, die Kontinente formen, Vulkane ausbrechen lassen und Berge erschaffen.
Klingt episch – und das ist es auch.

Das Spiel kombiniert Worker-Placement mit verschiebbaren Landschafts-Tiles:
Die Welt verändert sich ständig, und das erinnert tatsächlich ein wenig an „Das verrückte Labyrinth“.

Jeder Spieler platziert seine Götter-Meeples auf Aktionsfeldern, um Wissen zu sammeln, Landschaften zu verschieben, Vulkane zu aktivieren oder neue Inseln entstehen zu lassen. Ziel ist es, Weisheitspunkte zu sammeln und am Ende zum erleuchteten Gott aufzusteigen.


⚙️ Spielmechanik

  • Worker-Placement mit begrenztem Aktionsraum
  • Tile-Shifting: Landschaften lassen sich aktiv bewegen und verschmelzen zu Bergen
  • Wissenserwerb: durch Leisten-Fortschritt schaltet man stärkere Aktionen frei
  • Endbedingung: Erreichen der höchsten Weisheitsstufe

Das Besondere ist, wie sich das Spielbrett dynamisch verändert – die Welt ist im Fluss, wortwörtlich.


⭐️ Unsere Bewertung ⭐️

  • Zugänglichkeit: 🟡 Mittel – das Konzept ist originell, aber nach einer Runde sitzt alles.
  • Interaktion: 🟢 Hoch – man blockiert Felder, verschiebt Tiles und beeinflusst aktiv die Welt der anderen.
  • Spielspaß: 🟢 Hoch – thematisch dicht, spielmechanisch frisch.
  • Wiederspielwert: 🟢 Hoch – keine Partie verläuft gleich, jede Welt entsteht neu.
  • Gestaltung: 🟢 Sehr hoch – wertige Komponenten, durchdachtes Insert, stimmiges Design.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Das Spiel trifft genau unseren Geschmack – Workerplacement mit Kniff, tolles Material und schnell erklärt. Die Neopren-Map hätte es nicht gebraucht, aber die Collector’s Edition ist rundum gelungen.“

Maja:
„Ich finde die beweglichen Landschaften super! Es macht Spaß, die Welt so zu verschieben, dass alles passt.“

Josef:
„Ich mag, dass man hier wirklich planen muss, wie sich das Spielfeld verändert. Das ist anders als in anderen Workerplacement-Spielen.“

Anne:
„Ich bin kein Fan von Workerplacement. OROS ist schön gemacht, aber für mich bleibt es eher Beobachter-Spiel.“


❣️ Gesamtbewertung

4,5 von 5 Meeples

Ein herausragendes, originelles Worker-Placement-Spiel mit starker thematischer Einbindung und tollem Material. OROS ist für uns eines der Highlights der letzten Jahre – komplex genug für Strategen, aber zugänglich genug, um auch mal spontan auf den Tisch zu kommen.


ℹ️ Spieleinfos

  • Verlag: Aesc Games
  • Autor: Brandt Brinkerhoff
  • Erscheinungsjahr: 2023
  • Spieltyp: Worker-Placement / Tile-Shifting / Engine-Builder
  • Spielerzahl: 1–4
  • Spieldauer: 60–120 Minuten
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Sprache: DE (Collector’s Edition)

🎲 Steam Power (Deluxe) – Spielbewertung

🧭 Übersicht

Steam Power ist ein Eisenbahn-Wirtschaftsspiel von Martin Wallace (Anno 1800, Brass). In der Deluxe-Ausgabe kommt es mit besonderen Komponenten und zahlreichen Spielplänen. Ziel ist es, Netzwerke aufzubauen, Städte miteinander zu verbinden und Ressourcen clever zu transportieren.

Besonders auffällig: Die vielen Stoffsäcke für Material und die auf Stoff gedruckten Spielpläne. Dadurch gibt es eine Vielzahl an Varianten, die sich platzsparend verstauen lassen. Trotz des leichten Materials sorgt das hohe Gewicht der Acryl-Auftragsplättchen dafür, dass alles stabil am Platz bleibt.

Unsere ersten Partien (zu zweit und zu dritt) liefen erstaunlich flüssig. Die Regeln waren schnell gelesen, verstanden und erklärt – die Einstiegshürde ist deutlich niedriger als bei anderen Wallace-Titeln.


⚙️ Spielmechanik

  • Netzwerke aus Strecken bauen und Städte verbinden
  • Ressourcen aus Fabriken transportieren
  • Einnahmen und Aufträge clever kombinieren
  • Interaktion entsteht durch Streckennutzung, Fabrikbau und die Preisgestaltung

Besonders elegant wirkt, wie knapp die Ressourcen und die Zahl der Städte austariert sind. Dadurch bleibt die Spannung hoch, ob man „alles Nötige“ zusammenbekommt.


⭐️ Unsere Bewertung ⭐️

  • Zugänglichkeit: 🟢 Hoch – Regelwerk schnell erfasst und erklärt.
  • Interaktion: 🟡 Mittel bis hoch – Nutzung fremder Strecken und Fabriken sorgt für Reibung.
  • Spielspaß: 🟢 Gut – spannende, knappe Partien; erste Begeisterung.
  • Wiederspielwert: 🟢 Hoch – durch viele Spielpläne und Erweiterungen extrem variabel.
  • Gestaltung: 🟢 Hoch – Stoffpläne und Acrylteile sind eine clevere Kombination, Material wertig.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Die Idee mit den Stoffplänen ist genial – so kompakt und gleichzeitig stabil. Regeln waren flott drin, und die Partien laufen schön straff.“

Maja:
„Im ersten Moment fand ich es komisch, dass andere Spieler in ‚meinen‘ Städten Fabriken bauen dürfen. Auch die Preise für Streckennutzung wirkten niedrig. Aber am Ende war es spannend – und ich habe die erste Partie gleich gewonnen.“

Josef:
„Die Acrylteile sind richtig cool. Es wirkt alles stabil und wertig, ohne überladen zu sein.“


❣️ Gesamtbewertung

4 von 5 Meeples

Ein zugängliches, clever konstruiertes Eisenbahnspiel, das mit Materialideen punktet und Lust auf viele weitere Partien macht. Mit mehr Spielern könnte es enger und konfliktlastiger werden – was für zusätzliche Würze sorgen dürfte.


ℹ️ Spieleinfos

  • Verlag: Wallace Design
  • Autor: Martin Wallace
  • Erscheinungsjahr: 2025 (Gamefound-Kampagne 2024)
  • Spieltyp: Eisenbahn-, Wirtschafts- & Netzwerkspiel
  • Spielerzahl: 2–4 (Ersteindruck: 2 und 3 Spieler getestet)
  • Spieldauer: 60–120 Minuten
  • Alter: ab 12 Jahren
  • Sprache: DE (Languages-Pledge)

Kwiz – Spielebewertung


🧭Übersicht

Auf einer Skala von eins bis zehn wie viel weißt du über…

Diese Frage bekommst du in deinem Zug immer gestellt. Je höher du dich einschätzt, desto schwerer ist die Frage. Jedoch ist die Belohnung umso größer.


⭐️Unsere Bewertung⭐️

Zugänglichkeit: 🤩 sehr hoch- einfache kurze Regeln

Interaktion: 🙂 mittel- man stellt sich gegenseitig die Fragen und kann im Team diskutieren

Spielspaß: 😄 hoch- coole Spiel Idee

Wiederspielwert: 🤩 sehr hoch- sehr viele Fragen

Gestaltung / Material: 😄hoch- hochwertige kompakte Verpackung


💬Familienmeinung

Hendrik: „Ich finde die einfachen Fragen sehr lustig. Natürlich scaffe auch nur ich die Stufe 10 Fragen 😉“

Peter: „Ich mag das Spiel wegen der vielen verschiedenen und teilweise etwas dummen Fragen und Kategorien.“

Johanna: „Ich mag das Spiel, weil man es gut mit Freunden spielen kann und wegen den lustigen Fragen.“


❣️Gesamtbewertung

4 von 5 Meeples

Unser bestes Quiz Spiel mit einer tollen neuen Spielidee. Man sollte es am Besten in mindestens drei Teams spielen ( oder halt zu dritt) .Wir hatten zwar noch nie die Gelegenheit, aber ich stelle mir Kwiz zu sechzehnt sehr cool vor.


ℹ️Spielinfos

Name: Kwiz

Verlag: Randolph / Asmodee

Autor: Vincent Burgern

Spieltyp: Quiz Spiel

•Spielerzahl: 2 bis 16

•Alter: ab 10 Jahre

•Spieldauer: immer unterschiedlich

•Komplexität: 🧠

•Sprache: Deutsch und Englisch

🎲 Villagers (+ Shifting Seasons) – Spielbewertung

🧭 Übersicht

Villagers ist ein Kartenspiel, in dem die Spieler ihr eigenes mittelalterliches Dorf aufbauen. Jede Karte repräsentiert einen Dorfbewohner mit besonderen Fähigkeiten, Produktionsketten oder Einkommen. Das Grundspiel ist schnell erklärt und lebt vom cleveren Kombinieren der Karten.

Mit der Erweiterung Shifting Seasons kommen zusätzliche Module ins Spiel: neue Dorfbewohner, saisonale Ereignisse und mehr Abwechslung beim Aufbau. Das macht das Spiel dynamischer, ohne die Zugänglichkeit zu verlieren.

Unsere Partien liefen flott, mit angenehmer Spieldauer. Villagers ist kein Spiel, das den Abend dominiert – aber ein Titel, den man immer wieder gerne hervorholt.


⚙️ Spielmechanik

  • Drafting-Mechanik: Dorfbewohner aus der Auslage wählen
  • Engine Building: Produktionsketten aufbauen (z. B. Holz → Möbelmacher → Händler)
  • Einkommen & Siegpunkte durch geschickte Kombinationen
  • Erweiterung bringt saisonale Ereignisse, die den Spielfluss variieren

⭐️ Unsere Bewertung ⭐️

  • Zugänglichkeit: 🟢 Hoch – schnell erklärt, auch für Gelegenheitsspieler geeignet.
  • Interaktion: 🟡 Mittel – man nimmt sich Karten weg, ansonsten eher indirekt.
  • Spielspaß: 🟡 Gut – macht Laune, vor allem mit Erweiterung, aber kein Dauerbrenner.
  • Wiederspielwert: 🟡 Mittel – bleibt interessant, wenn man es ab und zu spielt.
  • Gestaltung: 🟢 Hoch – charmante Illustrationen, Neoprenmatte wertet enorm auf.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Ein schönes, kleines Aufbauspiel. Locker zu spielen, macht aber nicht süchtig – es bleibt ein Kandidat für entspannte Runden.“

Maja:
„Ich mag die Illustrationen total. Und es geht schnell, sodass man auch mal zwei Runden hintereinander spielen kann.“

Josef:
„Ganz nett, aber mir fehlt manchmal die richtige Tiefe. Als Zwischendurch-Spiel okay, für einen langen Spieleabend eher nicht.“


❣️ Gesamtbewertung

3,5 von 5 Meeples

Ein charmantes Kartenspiel mit cleveren Mechaniken, das in jeder Sammlung Platz hat. Kein Highlight, aber ein verlässliches „Immer-mal-wieder“-Spiel.


ℹ️ Spieleinfos

  • Verlag: Sinister Fish Games
  • Autor: Haakon Hoel Gaarder
  • Erscheinungsjahr: 2019 (Grundspiel), 2022 (Shifting Seasons)
  • Spieltyp: Kartenspiel, Engine Builder
  • Spielerzahl: 1–5
  • Spieldauer: 30–60 Minuten
  • Alter: ab 10 Jahren
  • Sprache: EN (Kickstarter-Version), DE über verschiedene Händler

🎲 The Witcher: Old World – Spielbewertung

🧭 Übersicht

The Witcher: Old World versetzt bis zu fünf Spieler in die bekannte Fantasywelt von Andrzej Sapkowski – allerdings nicht in die Rolle von Geralt oder Ciri. Stattdessen treten die Spieler als eigenständige Witcher verschiedener Schulen gegeneinander an, um Ruhm zu sammeln.

Der Weg zum Sieg führt über Monsterjagden, das Erfüllen von Quests und Duelle zwischen den Witchern. Das Spielbrett zeigt eine detailreiche Karte mit Städten, Ländern und Schauplätzen, die liebevoll illustriert sind.

Die Deluxe-Edition bringt atmosphärische Miniaturen mit, die bemalt auf dem Tisch richtig Eindruck machen. Spielerisch zeigt sich jedoch schnell: Das Abenteuer zieht sich – gerade in voller Besetzung.


⚙️ Spielmechanik

  • Deckbuilding und Kartenmanagement als Motor für Aktionen
  • Reisen über die Karte, Quests annehmen und Monster jagen
  • Duelle zwischen Witchern – als spannende, aber auch zeitintensive Zwischenspiele
  • Siegpunkte (Ruhm) als zentrales Ziel

Besonders interessant ist die Mischung aus gemeinsamer Welt (alle bewegen sich auf derselben Karte) und individueller Optimierung (Decks, Fähigkeiten, Ausrüstung).


⭐️ Unsere Bewertung ⭐️

  • Zugänglichkeit: 🟡 Mittel – Regeln sind umfangreich, Einstieg dauert.
  • Interaktion: 🟢 Hoch – durch Duelle, Monsterjagden und Konflikte um Quests.
  • Spielspaß: 🟡 Mittel – thematisch stimmig, aber langatmig; ab 4 Spielern zäh.
  • Wiederspielwert: 🟡 Mittel – reizt für thematische Abende, aber kein Dauerbrenner.
  • Gestaltung: 🟢 Hoch – stimmige Illustrationen, hochwertige Miniaturen, schönes Brett.

💬 Familienmeinung

Hendrik:
„Tolles Setting, und die Minis zu bemalen war ein Highlight. Aber spielerisch einfach zu lang für uns – vor allem zu fünft.“

Maja:
„Die Welt ist spannend, aber es dauert mir zu lange“

Josef:
„Das Kampfsystem ist interessant, aber ich mag es nicht, so lange zu warten, bis ich wieder dran bin.“


❣️ Gesamtbewertung

3 von 5 Meeples

Ein stimmiges Brettspiel-Erlebnis in der Witcher-Welt, das Fans der Reihe begeistert. Spielerisch aber eher ein Event für besondere Abende – und nichts für schnelle Partien.


ℹ️ Spieleinfos

  • Verlag: Go on Board / CD Projekt Red
  • Autor: Łukasz Woźniak
  • Erscheinungsjahr: 2023 (Kickstarter 2021)
  • Spieltyp: Abenteuer-, Karten- & Miniaturenspiel
  • Spielerzahl: 1–5
  • Spieldauer: 90–180 Minuten (zu fünft deutlich länger)
  • Alter: ab 14 Jahren
  • Sprache: EN/DE (je nach Version)

🌟 Hits – Unsere Dauerbrenner (von der Spiel 2019 – 2024)

🧭 Einleitung

Während manche Spiele nach der Messe im Regal verstauben, gibt es andere, die sich schnell als echte Dauerbrenner etablieren. Diese Spiele kommen immer wieder auf den Tisch – sei es wegen des hohen Wiederspielwerts, cleverer Mechaniken oder einfach, weil sie in unserer Familie perfekt funktionieren.

Hier sind unsere persönlichen Hits der letzten Jahre.


📊 Übersicht „Hits“

SpielJahrRatingAnzahl gespieltDesignerVerlag / PublisherSpielerzahlSpieldauerAlter
Zug um Zug: Legenden des Westens2023550+Rob Daviau, Alan R. MoonDays of Wonder2–560–90 Min10+
Cabo20195100+Melissa Limes, Mandy HenningSchmidt Spiele2–430–45 Min8+
Kwizz (CDSK)2024430Vincent BurgerLes Editions de Base, Randolph2–1645 Min14+
Agent Avenue2024440Maxime DemeyereHelvetiq2–615 Min10+
Tokaido2023420Antoine BauzaFunforge, Pegasus2–545 Min8+
Micro Macro2019420Johannes SichEdition Spielwiese1–415–45 Min10+
Rent a Hero (Seventh Hero)20123,520KuroAEG, 2 Pionki u. a.3–520–30 Min8+
Paco Sako (Peace Chess)20173,515Felix AlbersSelf-Published, Nutt Heads220–30 Min8+
Chessplus2022310Philipp EpsteinChessplus Germany220–30 Min8+
Catan: Sternfahrer20223,510Klaus TeuberKosmos3–490–120 Min12+
Media Aetas202448Andreas StedingSpielworxx2–4120 Min14+
Pangaia Forrest202445Thomas FrankenPangaia Games1–460–90 Min12+
Space AI Puzzle202436Tomasz BolikSmart Flamingo2–5variabel12+
Catan Energien202443Klaus & Benjamin TeuberKosmos3–490–120 Min12+
Rolit2019310Goliath TeamGoliath2–420 Min7+

🎲 Kurze Eindrücke zu den Spielen

Zug um Zug: Legenden des Westens (2023) 🌟

Unser absoluter Dauerbrenner – und Annes erklärtes Lieblingsspiel. Das Legacy-System steigert den Wiederspielwert ungemein, und selbst im Endgame bevorzugen wir diese Variante gegenüber dem klassischen Zug um Zug. Dazu kommt tolles Material, das jede Partie zu einem Erlebnis macht.

Anne: „Für mich das beste Familienspiel überhaupt – ich würde es jederzeit wieder spielen.“

Cabo (2019) 🌟

Das erste Testspiel auf der SPIEL 2019 war ein Volltreffer – Cabo ist bis heute unser meistgespieltes Spiel. Schnell erklärt, leicht zu verstehen, und gerade zu viert entfaltet es seine ganze Stärke: Bluff, Taktik und der richtige Riecher entscheiden.

Hendrik: „Perfekt für zwischendurch, und trotzdem immer wieder spannend.“

Kwizz (CDSK, 2024) 🌟

Unser Party- und Gästespiel: Kwizz kommt oft auf den Tisch, wenn Freunde oder Familie zu Besuch sind. Durch die zehn Schwierigkeitsstufen ist für jeden etwas dabei – von Gelegenheitsspielern bis hin zu Quiz-Fans. Das Balancing sorgt für faire Partien, solange man nicht zu ehrgeizig ist und auch mal etwas wagt.

Josef: „Mir gefällt, dass auch Nicht-Spieler hier sofort Spaß haben.“

Agent Avenue (2024) 🌟

Nachdem Mindbug bei uns schon eingeschlagen hat (vor allem bei Josef und mir), war klar: Agent Avenue muss mit. Auf der SPIEL am Stand von Nerdlab Games direkt getestet und sofort gekauft. Bluff und Deduktion in schnellem Format – wir freuen uns schon auf mehr in dieser Richtung.

Hendrik: „Ein richtig cleveres Deduktionsspiel – bitte mehr davon in Essen 2025!“

Tokaido (2023) 🌟

Ein Spiel voller Atmosphäre: die Reise entlang des alten japanischen Weges, mit Begegnungen, Landschaften und Mahlzeiten. Besonders Josef und Maja spielen es oft mit ihrer Großmutter – ein echter Generationenhit. Ich selbst bin weniger im Bann, aber mit der Erweiterung (gekauft auf der SPIEL 2024) ist es für die Kinder ein Dauerbrenner.

Maja: „Tokaido macht immer wieder Spaß – und mit Oma ist es etwas ganz Besonderes.“

Micro Macro (2019) 🌟

Ein Überraschungserfolg, der bei uns zur festen Tradition geworden ist. Wir haben wirklich alle Teile, Erweiterungen und jedes Jahr auf der SPIEL die neuesten Fälle mitgenommen. Gemeinsam die Wimmelbilder zu erforschen und die Kriminalfälle zu lösen, begeistert uns alle.

Josef: „Wir haben sie alle – alle Schurken gefangen. Und ich freue mich jedes Jahr auf die neuen Fälle.“

Rent a Hero (2012, bei uns seit 2023) 🌟

Durch einen Podcast entdeckt, auf der Messe spontan gekauft – und es hat sich gelohnt. Schnell erklärt, flott gespielt und genau richtig für kürzere Runden. Ein Spiel, das immer wieder auf den Tisch kommt, wenn wir wenig Zeit haben.

Hendrik: „Klein, schnell, witzig – so ein Spiel muss man einfach lieben.“

Paco Sako (2017, entdeckt 2024) 🌟

Eine Schachvariante, die uns auf der SPIEL 2024 überrascht hat – obwohl es das Spiel schon länger gibt. Besonders Maja liebt die Mechanik, die völlig neue Synapsen fordert. Am Wochenende haben wir acht Partien am Stück gespielt – und ich musste mich ganz schön anstrengen, um mitzuhalten.

Maja: „Einfach genial – es fühlt sich wie Schach an, ist aber ganz anders und überraschend.“

Chessplus (2022) 🌟

Noch eine Schachvariante, die wir 2022 auf der Messe entdeckt haben. Hier werden Figuren kombiniert, was spannende neue Spielzüge ermöglicht. Ohne Glückselement, reines Taktikspiel – nett für zwischendurch.

Josef: „Interessant für Schachfans – aber eher eine Abwechslung als ein Dauerhit.“

Catan: Sternfahrer (2022) 🌟

Catan im Weltall – lange habe ich gezögert, weil es mir zu teuer vorkam. Aber seit Crowdfunding die Preise relativiert hat, haben wir 2022 zugegriffen. Ein klassisches Eurogame, das bei uns regelmäßig gespielt wird, wenn wir Lust auf einen größeren Abend haben.

Hendrik: „Catan bleibt Catan – aber die Weltraumvariante macht immer wieder Spaß.“

Media Aetas (2024) 🌟

Ein komplexeres Spiel, das uns strategisch fordert und deutlich mehr Zeit benötigt. Wir haben es auf der SPIEL zusammen mit Maria getestet – danach ist es sowohl bei ihm als auch bei uns eingezogen. Schöne Idee, schönes Spiel – und während ich das hier schreibe, bekomme ich direkt Lust, es heute Abend mal wieder auf den Tisch zu packen.

Josef: „Für mich eines der besten Strategiespiele der letzten Zeit – auch wenn es lang ist.“

Pangaia Forrest (2024) 🌟

Ein schönes Spiel mit naturverbundenem Setting, das uns durch Gestaltung und Mechanik überzeugt hat. Zwar nicht so oft gespielt wie andere Hits, aber jedes Mal eine Freude.

Maja: „Die Gestaltung ist wunderschön – ich spiele es immer gern.“

Space AI Puzzle (2024) 🌟

Ein besonderes Logikspiel, bei dem die „künstliche Intelligenz“ als Spielmechanik agiert. Josef und Hendrik hatten damit schon einige herausfordernde Runden – perfekt für kurze, aber intensive Partien.

Josef: „Krasser KI-Spaß – manchmal ganz schön anstrengend, aber macht Laune.“

Catan Energien (2024) 🌟

Eine moderne Erweiterung der Catan-Reihe, die sich thematisch mit Energie und Ressourcen auseinandersetzt. Spannend umgesetzt, wenn auch bei uns bisher nur wenige Male gespielt.

Hendrik: „Die Idee ist klasse – mal sehen, ob es sich als Dauerbrenner etabliert.“

Rolit (2019) 🌟

Ein abstraktes Legespiel im Stil von Reversi. Einfach, schnell gespielt und bei uns seit Jahren immer mal wieder auf dem Tisch. Kein Highlight, aber ein treuer Begleiter für zwischendurch.

Maja: „Nicht spektakulär, aber schön einfach für eine schnelle Runde.“

🌧️ Spielehüter – Auf der Spiel hui, zu Hause pfui

🌧️ Spielehüter – Auf der Spiel hui, zu Hause pfui

🧭 Einleitung

Die SPIEL in Essen ist jedes Jahr ein Rausch: unzählige Neuheiten, glänzende Augen, spannende Demos. Man probiert Spiele, ist begeistert – und trägt die Schachteln mit großen Erwartungen nach Hause. Doch dort passiert es nicht selten: Manche Titel landen nach wenigen Partien im Regal und verstauben.

Wir nennen diese Kandidaten liebevoll unsere „Spielehüter“. Es sind Spiele, die in der Messe-Euphorie überzeugt haben, aber im Alltag bei uns kaum auf den Tisch kommen. Hier stellen wir euch unsere persönlichen Hüter der letzten Jahre vor.


📊 Übersicht „Spielehüter“

SpielJahrRatingAnzahl gespieltDesignerVerlag / PublisherSpielerzahlSpieldauerAlter
Faultier201938Friedemann Friese2F-Spiele, Stronghold Games2–545–60 Min8+
King of the Valley202233David BrainPegasus Spiele2–445 Min10+
Neoville202222Phil Walker-HardingBlue Orange2–430 Min8+
Carrara (neue Edition)202234Michael Kiesling, Wolfgang KramerHans im Glück2–460–90 Min10+
Tree Society202433Matthew Dunstan, Brett J. GilbertNext Move Games (+3)2–420–30 Min8+
Intarsia202434Uwe RosenbergEdition Spielwiese1–430–45 Min8+

🎲 Kurze Eindrücke zu den Spielen

Faultier (2019) 🌧️

Ein ungewöhnliches Wettrennspiel von Friedemann Friese: Man spielt ein Faultier, das sich nicht selbst bewegt, sondern von anderen Tieren getragen wird. Die Idee ist witzig, das Material farbenfroh, aber die Begeisterung hat bei uns nicht lange angehalten.

Besonders kurios: Wir haben es erst gar nicht auf der Messe gekauft. Auf dem Heimweg haben wir uns geärgert, es nicht mitzunehmen – also haben wir es in den Niederlanden nachbestellt. Nach einigen Partien blieb der Wiederspielreiz aber aus. Und wenn ich mich richtig erinnere, haben wir sogar noch mal eine Erweiterung nachgekauft … die aber auch nichts mehr änderte.

Hendrik: „Die Idee ist originell, aber irgendwie ist der Funke nicht dauerhaft übergesprungen.“

King of the Valley (2022) 🌧️

Ein Familienspiel mit Mehrheiten-Mechanik, bei dem man Figuren im Tal sammelt, um Punkte zu machen. Das Thema ist nett, aber spielerisch bietet es uns nicht genug Tiefe. Es ist schnell erklärt, aber bleibt bei uns im Regal, weil es einfach stärkere Alternativen gibt.

Josef: „Ganz okay, aber mir fehlt die Spannung – da spiele ich lieber etwas Taktischeres.“

Neoville (2022) 🌧️

Ein Stadtbau-Spiel von Phil Walker-Harding, bei dem man Hochhäuser und Bioprojekte auf Plättchen legt. Eigentlich hübsch anzusehen, aber bei uns ist es zu abstrakt geblieben. Die Regeln sind simpel, doch am Ende fehlte uns das „Besondere“.

Interessant war der Kaufprozess: Auf der Messe hat uns vor allem die Story gefallen – nachhaltig, positiv-futuristisch. Besonders Maja war sofort begeistert. Kaufen konnten wir es damals aber nicht, wegen Lieferschwierigkeiten. Also haben wir später nachbestellt. Lustiger Messe-Moment: Es wirkte so, als wäre Josef über die Lieferverzögerung total traurig – dabei hatte ich ihn nur aus Versehen mit dem Ellbogen erwischt.

Maja: „Die Plättchen sind schön, aber irgendwie hat das Spiel keinen richtigen Reiz.“

Carrara (neue Edition, 2022) 🌧️

Ein Klassiker in neuer Auflage: Man baut Städte und wertet diese durch Baumaterial aus Carrara auf. Auf der Messe hat es uns sofort gefallen, und in der Testrunde war auch Anne mit dabei – sie war genauso begeistert. Also haben wir es samt Messeerweiterung direkt gekauft … und dann ins Regal gestellt. Nach ein paar Partien blieb es dort fast unberührt.

Hendrik: „Handwerklich gut, aber zu wenig Überraschung – es ist im Regal nach hinten gerutscht.“

Tree Society (2024) 🌧️

Das Spiel, das wir auf der Spiel 2024 getestet und begeistert mitgenommen haben. Hübsche Holzteile, nachhaltige Verpackung, schnell erklärt. Doch: ein typischer Messe-Hype. Nach wenigen Partien stellten wir fest, dass es im Alltag kaum Lust macht, es wieder auszupacken.

Spannend: Genau heute stand es noch mal auf dem Tisch – und das hat mich überhaupt erst dazu inspiriert, diesen Artikel über Spielehüter zu schreiben.

Maja: „Ich finde das einfache Prinzip schön – aber es kommt einfach zu selten auf den Tisch.“

Intarsia (2024) 🌧️

Ein Uwe-Rosenberg-Spiel mit Puzzle-Mechanik, das uns auf der Messe neugierig gemacht hat. Das Material ist toll und wunderschön gestaltet – es hieß sogar, es hätte „Azul-Vibes“. Doch während Azul bei uns immer noch regelmäßig gespielt wird, hat Intarsia diese Langzeitmotivation nicht erreicht.

Josef: „Für mich war es zu austauschbar – da greife ich lieber zu anderen Spielen.“


❣️ Fazit

Nicht jedes Spiel schafft den Sprung vom Messehit zum Dauerbrenner. Bei den meisten unserer Hüter ist es eine Mischung aus: zu wenig Wiederspielreiz, Regeln, die im Alltag doch zu sperrig sind, oder schlicht mehr Konkurrenz durch andere Favoriten im Regal.

Das macht sie nicht zu schlechten Spielen – nur zu Spielen, die bei uns zu selten auf den Tisch kommen.

Im nächsten Artikel schauen wir uns dann die Hits an – also die Titel, die immer wieder gespielt werden und zu echten Dauerbrennern geworden sind.

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