🔄 Hinweis
Dies ist bewusst kein klassischer Ersteindruck. Über unsere ersten Partien von Dune: Imperium haben wir bereits Ende 2025 berichtet. Seitdem sind einige Monate vergangen, das Spiel hat seinen festen Platz im Hügelzelter-Regal gefunden und inzwischen durfte auch die gesamte Redaktion nach Arrakis reisen. Höchste Zeit also für einen zweiten Blick.
Übersicht
Es gibt Spielwelten, die begegnen einem immer wieder. Bei mir ist das inzwischen ganz klar Dune.
Den Roman von Frank Herbert besitze ich zwar schon seit Jahren, gelesen habe ich ihn allerdings bis heute nicht. Trotzdem lässt mich Arrakis irgendwie nicht mehr los.
Und eigentlich begann das schon deutlich früher.
Für viele Spieler meiner Generation war Dune II Anfang der 90er Jahre einer der ersten Berührungspunkte mit dem Genre der Echtzeitstrategie. Natürlich folgten später mit Command & Conquer, Warcraft und vielen anderen Titeln die ganz großen Klassiker. Trotzdem bleibt Dune II für mich eines der Spiele, das dieses Genre überhaupt erst geprägt hat. Vielleicht kommt daher auch bis heute die gedankliche Verbindung zwischen dem Spice auf Arrakis und dem Tiberium aus Command & Conquer. Beides sind wertvolle Ressourcen, um die ganze Kriege geführt werden und beide prägen das jeweilige Spielgefühl enorm.
Den nächsten großen Schritt machten dann die neuen Kinofilme. Gemeinsam mit Callipo und einigen weiteren Freunden gehörte jeder neue Teil praktisch zum Pflichtprogramm: Burger, Kino und einfach ein richtig guter Abend. Den alten Film von 1984 habe ich zwar vor vielen Jahren einmal ausschnittsweise gesehen, aber damals war ich noch weit davon entfernt, überhaupt ins Kino gehen zu dürfen. Die moderne Verfilmung hat mich dagegen sofort abgeholt. Jetzt warten wir gespannt auf den dritten Teil, der Ende 2026 erscheinen soll.
Zwischendurch führte mich der Weg auch auf den PC. Gemeinsam mit Callipo verbrachte ich viele Abende in Dune: Awakening. Nach unserem letzten Sommerurlaub erwartete uns allerdings eine kleine Überraschung: Unsere komplette Basis war verschwunden. Nicht im übertragenen Sinn: die Wüste hatte sie sich tatsächlich zurückgeholt. Mauern, Werkstätten, Fahrzeuge … fast alles war verschwunden.
Kurz überlegten wir, das Kapitel Dune: Awakening damit zu beenden.
Stattdessen bauten wir alles noch einmal auf, kämpften uns durch die komplette Hauptgeschichte und errichteten unsere Basis von Grund auf neu. Irgendwann hatten wir nahezu alles erreicht, was wir erreichen wollten. Inzwischen dürfte der Sand wieder ganze Arbeit geleistet haben. Geblieben sein sollten lediglich die eingelagerten Vorräte in der Bank und der Ornithopter, den ich vorsorglich für kommende Erweiterungen gesichert habe. Momentan reizt uns beide ein neuer Einstieg allerdings noch nicht.
Und dann ist da natürlich noch das Brettspiel.
Bevor wir die nächste Partie starteten, habe ich mir übrigens noch einmal den Wikipedia-Artikel zum Dune-Universum vorgenommen. Dabei wurde mir erst richtig bewusst, wie gewaltig diese Welt eigentlich ist. Die Geschichte von Dune umfasst nicht nur einige Jahrzehnte, sondern reicht – je nach Epoche – über viele Jahrtausende. Filme, Hörbücher, Computerspiele und Brettspiele beleuchten davon jeweils nur einen kleinen Ausschnitt.
Auch Dune: Imperium war längst nicht der erste Versuch, dieses Universum als Brettspiel umzusetzen. Es dürfte aber der bislang erfolgreichste sein. Nicht ohne Grund gehört es inzwischen zu den absoluten Spitzenreitern bei BoardGameGeek. Und wenn man sich den hervorragenden Ruf von Dune: Imperium – Uprising anschaut, dürfte auch diese eigenständige Weiterentwicklung früher oder später ihren Weg ins Hügelzelter-Regal finden.

Dune: Imperium auf unserem Urlaubstisch – bereit für die nächste Reise nach Arrakis.
🪱 Hügelzelter-Exkurs: Warum gibt es eigentlich überall riesige Würmer?
Wer heute einen riesigen Wurm in einer Wüste sieht, denkt vermutlich sofort an Dune. Dabei sind ähnliche Kreaturen in vielen Science-Fiction-Welten zu finden – allerdings mit ganz unterschiedlichen Aufgaben.
Die Sandwürmer von Arrakis sind weit mehr als riesige Monster. Sie bilden das Herzstück des gesamten Ökosystems. Ohne sie gäbe es kein Spice, ohne Spice keine Raumfahrt und ohne Raumfahrt kein Imperium. Gleichzeitig werden sie von den Fremen verehrt und sogar als Reittiere genutzt.
Ganz anders sieht es beim Sarlacc aus Star Wars aus. Er lauert regungslos an einer Stelle und dient vor allem als tödliche Falle. Für das Universum selbst spielt er dagegen kaum eine Rolle. Der berühmte Weltraumwurm (Exogorth) aus Das Imperium schlägt zurück lebt wiederum im Inneren eines Asteroiden und ist schlicht ein außergewöhnliches Tier. Und selbst Spaceballs konnte sich eine herrliche Parodie auf die Dune-Würmer nicht verkneifen.
Tatsächlich war Frank Herbert seiner Zeit weit voraus: Die ersten Sandwürmer erschienen bereits 1965 im Roman Dune, lange bevor Star Wars überhaupt das Licht der Welt erblickte.
🎲 Und was machen die Sandwürmer im Brettspiel?
Nach all den Geschichten über Shai-Hulud könnte man meinen, dass die riesigen Sandwürmer im Brettspiel jederzeit unter den Spielfiguren hervorschießen und ganze Armeen verschlingen.
So gefährlich wird es bei Dune: Imperium nicht.
Hier übernehmen sie vielmehr eine elegante spielmechanische Aufgabe. Immer dann, wenn ein Spice-Feld längere Zeit nicht genutzt wird, sammelt sich dort immer mehr Spice an. Die Wüste wird also mit jeder Runde lukrativer und lockt die Spieler früher oder später doch dorthin. Die Sandwürmer sorgen dabei thematisch dafür, dass diese Entwicklung glaubwürdig wirkt. Eine zentrale Rolle im Spiel haben sie allerdings nicht.
Wer gehofft hat, selbst auf einem Sandwurm durch die Wüste zu reiten, wird ebenfalls enttäuscht. Dieser ikonische Teil der Dune-Geschichte bleibt den Filmen und Romanen vorbehalten.
Dafür zeigt sich hier eine der großen Stärken von Dune: Imperium: Das Spiel versucht gar nicht, jede Facette des Dune-Universums abzubilden. Stattdessen greift es einige prägende Elemente heraus: Spice, die großen Häuser, Intrigen, Fraktionen und eben auch die Sandwürmer; und verwandelt sie in eine elegante Spielmechanik, die den Blick ehr auf die Entstehung des Spice lenkt.

Nahaufnahme der Spice-Felder und der Sandwurm-Mechanik auf dem Spielplan.
🎲 Vom Wüstenplaneten auf den Spieltisch
Doch so faszinierend die Welt von Dune auch ist, am Ende geht es auf der Spielwiese der Hügelzelter natürlich vor allem um Brettspiele.
Und gerade hier ist Dune längst kein unbeschriebenes Blatt mehr.
Bereits Ende der 1970er Jahre erschien mit dem legendären Avalon-Hill-Spiel eine erste Brettspielumsetzung. In den folgenden Jahrzehnten folgten zahlreiche weitere Versuche, Frank Herberts Universum auf den Spieltisch zu bringen. Manche gelten heute als Geheimtipps, andere verschwanden schnell wieder in der Versenkung.
Den ganz großen Durchbruch schaffte aus unserer Sicht allerdings erst Dune: Imperium.
Paul Dennen kombinierte Deckbuilding und Worker Placement zu einem Spiel, das sich nicht nur hervorragend spielt, sondern das Thema überraschend gut transportiert. Statt riesige Armeen über Arrakis zu bewegen, dreht sich alles um Einfluss bei den großen Fraktionen, knappe Ressourcen, politische Intrigen und die richtige Vorbereitung auf den nächsten Konflikt.
Kein Wunder also, dass sich Dune: Imperium inzwischen dauerhaft in den Top 10 von BoardGameGeek etabliert hat.
Doch was macht das Spiel nach mehreren Monaten und zahlreichen Partien eigentlich so besonders?
Genau das wollten wir in unserem Urlaub noch einmal herausfinden.
⚙️ Die Spielmechanik in aller Kürze
Wer unseren ersten Artikel zu Dune: Imperium gelesen hat, kennt die grundlegenden Mechaniken bereits. Deshalb möchten wir an dieser Stelle gar nicht noch einmal jede Regel im Detail erklären.
Kurz zusammengefasst verbindet Dune: Imperium zwei der beliebtesten Mechaniken moderner Brettspiele:
- Deckbuilding, bei dem sich das eigene Kartendeck im Laufe der Partie immer weiter verbessert.
- Worker Placement, bei dem Agenten auf begehrte Aktionsfelder gesetzt werden; wie üblich oft genau vor der Nase der Mitspieler, wobei dies weitaus seltener vorkommt, wie bei anderen Genrevertretern.
Hinzu kommen Konflikte, politische Fraktionen, Intrigenkarten und natürlich das allgegenwärtige Spice als wichtigste Ressource auf Arrakis. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass sich keine Partie wie die vorherige anfühlt.
Wer sich ausführlicher für die Regeln interessiert, findet alle Grundlagen in unserem ersten Artikel. Heute möchten wir stattdessen darüber sprechen, warum uns Dune: Imperium auch Monate später noch so begeistert.
🎲 Warum Dune: Imperium bei uns einziehen musste
Unsere ersten Partien fanden übrigens gar nicht mit unserem eigenen Exemplar statt.
Das Spiel gehörte Marcel und nach einem gemeinsamen Spieleabend blieb Dune: Imperium selbstverständlich auch wieder in der Casa Marcel zurück. Ich durfte lediglich die Regeln vorbereiten und erklären.
Als sich einige Zeit später die Gelegenheit ergab, selbst ein Exemplar zu kaufen, musste ich nicht lange überlegen. Mir war schon nach diesen ersten Partien klar: Dieses Spiel passt einfach perfekt zu unserer Redaktion.
Warum? Weil hier gleich mehrere Dinge zusammenkommen, die wir ohnehin gerne spielen.
Deckbuilding gehört schon lange zu unseren Lieblingsmechaniken. Dominion hat auch bei uns zahlreiche Partien gesehen. Dies schon zu Studienzeiten und insbesondere mit Anne. Und auch Aeon’s End landet regelmäßig auf dem Tisch. (Und wir besitzen die Legacy und die ursprüngliche Variante)
Worker Placement dagegen ist spätestens seit vielen anderen Titeln eine Mechanik, bei der insbesondere Josef immer wieder seine Stärken ausspielt.
Und dann ist da natürlich noch das Thema. Seit Terraforming Mars haben Josef und ich eine gewisse Schwäche für Science-Fiction-Szenarien entwickelt. Maja wiederum konnte zuletzt vor allem Anno 1800 begeistern. Dune: Imperium verbindet von all diesen Spielen ein Stück weit etwas miteinander.
Eigentlich fehlte nur noch eines: Zeit.
Deshalb dauerte es einige Monate, bis unser eigenes Exemplar endlich auf den Tisch kam. Und da ging es dann recht schnell: Trotz der vielen Möglichkeiten im Spiel vergingen vom Öffnen der Schachtel bis zum ersten Zug kaum fünfzehn Minuten. Material ausstanzen, kurz die Regeln erklären, aufbauen und schon waren wir mitten auf Arrakis.
Das spricht für das erstaunlich zugängliches Regelwerk. Dune: Imperium ist sicherlich kein Familienspiel, aber eines dieser Kennerspiele, die deutlich weniger Einstiegshürde besitzen, als ihr Ruf zunächst vermuten lässt.

Der Spielaufbau vor der ersten Runde – erstaunlich schnell erklärt und aufgebaut.
🧰 Ein kleiner Kritikpunkt bleibt
Wenn ich dem Spiel dennoch einen kleinen Wunsch mit auf den Weg geben dürfte, dann wäre es ein besseres Insert.
Die Schachtel erfüllt ihren Zweck, aber nach ein paar Partien fliegen Karten, Marker und Ressourcen doch etwas zu ungeordnet durch die Box. Das kostet beim Auf- und Abbau jedes Mal ein paar unnötige Minuten.
Zum Glück lässt sich dieses Problem auf Hügelzelter-Art lösen.
Nach dem Urlaub dürfte sich mein 3D-Drucker wohl um eine passende Lösung kümmern.
Vielleicht wird daraus ja sogar noch ein kleiner Folgeartikel.
🧪 Unsere Urlaubsrunde
Diesmal stand Dune: Imperium zum ersten Mal mit der Hügelzelter-Redaktion auf dem Tisch.
Mit dabei waren Maja, Josef und ich.
Schon nach wenigen Zügen wurde klar, dass diese Partie anders verlaufen würde als unsere ersten Runden bei Marcel.
Ich selbst fühlte mich eigentlich gut aufgestellt. Meine Spice-Produktion lief ordentlich, ich hatte genügend Optionen für die kommenden Runden und hoffte, im Endspiel noch einmal entscheidend angreifen zu können.
Doch Josef hatte andere Pläne.
Vor allem die Intrigenkarten entschieden die Partie deutlich. Im perfekten Moment ausgespielt, machten sie aus einer ohnehin guten Ausgangslage einen am Ende überraschend klaren Sieg.
Bis heute frage ich mich ehrlich gesagt, woher er eigentlich all die Solari genommen hat. Mit meinen gut gefüllten Spice-Vorräten fühlte ich mich bestens vorbereitet; anscheinend lassen sich mit Spice nicht alle Probleme lösen.
Man muss eben auch mal verlieren können.
Oder zumindest so tun, als würde man die Niederlage gelassen hinnehmen.Das Ergebnis können wir so natürlich trotzdem nicht stehen lassen. Dune: Imperium begleitet uns schließlich nicht ohne Grund durch den Urlaub. Arrakis wird uns in den nächsten Tagen mit ziemlicher Sicherheit noch einmal wiedersehen, wenn nicht in Österreich, dann vielleicht in Kroatien.

Der Spielstand kurz vor Schluss – Josef auf dem Weg zum verdienten Sieg.
💬 Stimmen aus der Redaktion
👦 Josef
“Worker Placement ist einfach genau mein Ding. Und wenn dann noch Deckbuilding dazukommt, wird’s richtig gut. Die Intrigenkarten haben diesmal perfekt funktioniert.”
👧 Maja
“Mir gefällt, dass jede Partie anders verläuft. Obwohl alle auf dieselben zehn Siegpunkte spielen, fühlt sich keine Runde gleich an. Man muss sich immer wieder auf neue Situationen einstellen.”
👨 Hendrik
“Mittlerweile verstehe ich noch besser, warum Dune: Imperium dauerhaft ganz oben bei BoardGameGeek steht. Es ist eines dieser Spiele, die mit jeder Partie eher besser als schlechter werden.”

Detailaufnahme des Spielmaterials mit Karten, Agenten und Ressourcen.
📊 Ein moderner Klassiker
Spätestens ein Blick auf BoardGameGeek zeigt, welchen Stellenwert Dune: Imperium inzwischen erreicht hat.
Als wir unseren ersten Artikel geschrieben haben, gehörte das Spiel bereits zur absoluten Weltspitze. Inzwischen konnte es sich sogar noch einmal verbessern.
Aktuelle Platzierungen
- 🌍 Platz 6 der besten Brettspiele weltweit
- 🧠 Platz 7 der Strategiespiele
- ⭐ 8,4 von 10 Punkten
- 👥 Rund 59.000 Bewertungen
- 💬 Mehr als 7.700 Kommentare
Auf den ersten Blick wirkt es etwas seltsam, dass Dune: Imperium im Gesamtranking sogar einen Platz vor seiner Platzierung in der Strategie-Kategorie geführt wird. Der Grund ist allerdings recht einfach: BoardGameGeek berechnet die verschiedenen Ranglisten unabhängig voneinander. Die Werte lassen sich deshalb nicht eins zu eins miteinander vergleichen.
Viel beeindruckender finden wir ohnehin etwas anderes:
Ein Spiel kurz nach seinem Erscheinen hoch zu bewerten, ist das eine. Über Jahre hinweg in den Top 10 zu bleiben und dabei von fast 60.000 Spielern bewertet zu werden, schaffen dagegen nur echte Ausnahmeerscheinungen.
Nach unseren inzwischen mehreren Partien können wir dieses Ergebnis jedenfalls sehr gut nachvollziehen.
ℹ️ Spieleinfos
| Verlag | Dire Wolf |
| Autor | Paul Dennen |
| Erscheinungsjahr | 2020 |
| Spielerzahl | 1–4 |
| Spieldauer | 60–120 Minuten |
| Alter | ab 14 Jahren |
| Komplexität (BGG) | 3,08 / 5 |
| Mechaniken | Deckbuilding, Worker Placement, Multi-Use Cards, Konflikte |
| Thema | Science Fiction, Politik, Romanvorlage |
⭐ Fazit
👨 Hendriks persönliche Wertung
⭐ 5 von 5 Meeples
Für mich persönlich ist Dune: Imperium inzwischen ein modernes Meisterwerk.
Es verbindet zwei meiner liebsten Spielmechaniken so elegant, dass sich jede Partie frisch anfühlt. Gleichzeitig gelingt es dem Spiel, das Dune-Universum hervorragend einzufangen, ohne sich in unzähligen Sonderregeln oder unnötiger Komplexität zu verlieren. Das Thema ist jederzeit präsent, drängt sich aber nie in den Vordergrund.
Vielleicht ist genau das die größte Stärke des Spiels.
Es möchte gar nicht jede Szene aus den Filmen oder jedes Detail der Romane simulieren. Stattdessen nimmt es die wichtigsten Elemente des Dune-Universums: Spice, Intrigen, Fraktionen, Konflikte und Machtkämpfe und macht daraus ein außergewöhnlich gutes Kennerspiel.
Dass ich diesmal gegen Josef verloren habe, ändert daran überhaupt nicht
Im Gegenteil. Gute Strategiespiele erkennt man oft daran, dass man nach einer Niederlage sofort die nächste Partie spielen möchte.
Genau dieses Gefühl hatte ich, als wir die Karten wieder in die Schachtel gelegt haben.
👨👧👦 Gemeinsame Wertung der Hügelzelter-Redaktion
⭐ 4,5 von 5 Meeples
Dune: Imperium gehört für uns zu den stärksten Kennerspielen der vergangenen Jahre.
Die Mischung aus Deckbuilding und Worker Placement funktioniert hervorragend, jede Partie entwickelt ihre eigene Dynamik und selbst nach mehreren Monaten entdecken wir immer wieder neue Strategien und Kombinationen.
Dass Josef unsere Urlaubsrunde so deutlich gewinnen konnte, zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Wege zum Sieg sein können. Genau das sorgt dafür, dass sich keine Partie wie eine Wiederholung anfühlt.
Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch.
Ein besseres Insert hätte dem Spiel gutgetan. Nach mehreren Partien wird die Schachtel doch etwas unübersichtlich. Dieses Problem dürfte sich allerdings schon bald erledigt haben – spätestens wenn der 3D-Drucker nach dem Urlaub seine Arbeit aufnimmt.
Ansonsten bleibt eigentlich nur eine Erkenntnis: Das hervorragende Rating auf BoardGameGeek kommt nicht von ungefähr.
Dune: Imperium gehört völlig zu Recht zu den besten Brettspielen der vergangenen Jahre und hat sich seinen Platz in den weltweiten Top 10 redlich verdient.
Und eines steht schon jetzt fest:
Diese Niederlage gegen Josef bleibt nicht lange bestehen.
Dune: Imperium begleitet uns schließlich nicht ohne Grund durch unseren Urlaub. Arrakis wird uns mit ziemlicher Sicherheit schon in den nächsten Tagen wiedersehen.
📌 Unser Gesamturteil
| Kategorie | Wertung |
| 🎓 Zugänglichkeit | 🟢 Erstaunlich hoch für ein Kennerspiel |
| ⚔️ Interaktion | 🟢 Sehr hoch |
| 🧠 Strategie | 🟢 Sehr hoch |
| 🔁 Wiederspielwert | 🟢 Extrem hoch |
| 🎨 Material | 🟡 gut – mit Luft nach oben beim Insert. Ansonsten Euro-typisch |
| 🌌 Thema | 🟢 gut umgesetzt |
Persönliche Wertung (Hendrik): ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5 Meeples)
Gemeinsame Wertung der Hügelzelter-Redaktion: ⭐⭐⭐⭐½ (4,5/5 Meeples)
Hinweis: Sobald unser 3D-Drucker ein passendes Insert für Dune: Imperium ausgespuckt hat – und vermutlich auch, wenn Dune: Imperium – Uprising bei uns eingezogen ist – wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fortsetzung zu diesem Artikel geben. Arrakis lässt einen eben nicht so schnell wieder los.
PS: Eigentlich wollte ich nach diesem Artikel nur noch die Bilder sortieren. Stattdessen werde ich vermutlich erst einmal nach dem LEGO-Ornithopter suchen. Irgendwie fehlt der in meiner Sammlung inzwischen doch ziemlich offensichtlich.
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